Archiv für den Monat: September 2013

Edmund Stoiber im Gespräch in Weilheim

Edmund Stoiber, Ehrenvorsitzender der CSU und Ministerpräsident a.D., hat in der vorerst letzten Veranstaltung der Reihe „Stoiber im Gespräch“ mit CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt noch einmal klar Stellung bezogen: „Ich halte es für einen Wahnsinn, dass sich Nehmerländer mehr leisten als Bayern“, sagte er mit Blick auf den aus dem Ruder gelaufenen Länderfinanzausgleich.

Rot-Grün hat die falschen Rezepte
Laut Dobrindt müssen sich SPD und Grüne an dieser Stelle „zu Recht fragen lassen, ob sie bayerische Patrioten sind“. Aber auch die Pläne von SPD und Grüne mit Eurobonds auf europäischer Ebene die Schulden zu vergemeinschaften, nannte Stoiber „unverantwortlich gegenüber der deutschen Bevölkerung“. Dobrindt ergänzte: „Wir wollen nicht für die Schulden ganz Europas haften.“ Dass Rot-Grün dafür die Steuern erhöhen und bei Familien in Deutschland abkassieren will, halten beide für den völlig falschen Weg.

Pkw-Maut
Bei der Diskussion um die Pkw-Maut für Reisende aus dem Ausland analysierte Stoiber glasklar: „Der Verkehr wird dichter. Wir brauchen für die Infrastruktur mehr Geld.“ Da die deutschen Autofahrer fast überall im Ausland zahlen „geht es hier auch um ein Gerechtigkeitsgefühl“.
Bayern ist ein besonderes Land – die CSU die richtige Partei

„Bayern ist ein besonderes Land,“
sagte Stoiber zu seiner Motivation, sich weiter für sein Land und für seine CSU zu engagieren. „Es ist ein Land mit einer über 1000-jährigen Geschichte und unglaublichem Traditionsbewusstsein“ und das sei jeden Tag zu spüren. Nur die CSU „als einzige rein bayerische Partei“ könne „dieses Lebensgefühl am besten vertreten“. Die CSU habe zudem bundes- und europapolitischen Anspruch und auch die Kraft, sich für Bayern in Berlin und Brüssel mit Erfolg einzusetzen.

Von Moskaureise mit Strauß bis Wolfratshausener Frühstück
Stoiber erzählte auch einige Anekdoten aus seinem Politikerleben. Von seiner besonderen Reise mit Franz Josef Strauß nach Moskau 1987, wo eine „eisige Stimmung“ herrschte, als Strauß die Deutsche Einheit ansprach. Und vom legendären Wolfratshausener Frühstück, als er sich mit Angela Merkel über die Kanzler-Kandidatur 2002 einigte. Stoiber betonte, er habe großen Respekt vor Angela Merkel, wie sie das Kanzleramt in diesen „schwierigen Zeiten ausführt“. Sie habe die physische und psychische Kraft dazu. „Da bin ich sicher, dass die Dinge nicht aus dem Lot laufen.“

Standing Ovations für Stoiber
Am Ende gab es vom begeisterten Publikum im vollbesetzten Saal lang anhaltende Standing Ovations für Stoiber, der mit seinem heiteren Wahlaufruf-Clip im Internet gegen die Politikverdrossenheit kämpfen will. Er wolle die Menschen für die Demokratie begeistern, betonte Stoiber.

Quelle: http://www.csu.de/aktuell/meldungen/september-2013/rot-gruen-geht-zu-lasten-bayerns/

Weiden: “Stoiber im Gespräch”

In zwei Wochen sind Landtagswahlen, in drei Bundestagswahlen. Der Wahlkampf läuft derzeit auf Hochtouren und es geht darum letzte Mittel und Wählerstimmen zu mobilisieren – Auch mit Hilfe altbekannter Gesichter: Die CSU setzt da auf eines: Edmund Stoiber. Ehemaliger bayerischer Ministerpräsident und fast-Kanzler von Deutschland. Er war nun in der Weidener Max-Reger-Halle, um bei der Veranstaltung „Stoiber im Gespräch“ für seine Partei zu werben.

 Bei „Stoiber im Gespräch“ beantwortete er ausführlich Fragen von CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt. Vor allem appellierte Stoiber zur Wahl zu gehen und erinnerte unter anderen an vergangene Erfolge er CSU. Doch er machte auch einen Abstecher in die aktuelle Politik und lobte die regionalen Mandatsträger. (nh)

Quelle mit Video: http://www.otv.de/weiden-stoiber-im-gespraech-68687/