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	<title>Dr. Edmund Stoiber</title>
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	<description>Die offizielle Webseite</description>
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		<title>Stoiber bei Maybrit Illner am 10.05.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 10:04:33 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Unter dem Titel &#8220;Wer sparen will, wird abgestraft. Wählt Europa lieber neue Schulden?&#8221; diskutierten in der Sendung am 10.05.2012 Martin Schulz, Edmund Stoiber, Antje Pieper, Gustav A. Horn, Hans-Peter Burghof und Wolfgang Kubicki bei Maybrit Illner.  Dabei zeigte sich Edmund Stoiber (CSU), ehemaliger bayerischer Ministerpräsident, wenig überrascht vom Wahlsieg Hollandes. Der Wechsel sei erwartet worden. &#8220;Ich bedauere, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel &#8220;Wer sparen will, wird abgestraft. Wählt Europa lieber neue Schulden?&#8221; diskutierten in der Sendung am 10.05.2012 Martin Schulz, Edmund Stoiber, Antje Pieper, Gustav A. Horn, Hans-Peter Burghof und Wolfgang Kubicki bei Maybrit Illner. </p>
<p>Dabei zeigte sich Edmund Stoiber (CSU), ehemaliger bayerischer Ministerpräsident, wenig überrascht vom Wahlsieg Hollandes. Der Wechsel sei erwartet worden. &#8220;Ich bedauere, dass Sarkozy abgewählt wurde. Ich denke, mit Hollande kann man auch zusammenarbeiten&#8221;, so Stoiber.<br />
Allerdings müsse Hollande klar sein, dass er bestehende Verträge wie den Fiskalpakt nicht ändern könne. &#8220;Man kann nicht eine Systematik haben, Vereinbarungen zu schließen und nach Wahlen nicht das einhalten, was der Vorgänger abgemacht hat&#8221;. warnte der EU-Beauftragte</p>
<p>Ein kurzer Auszug aus der Sendung:<br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/Od9YFDofEDA?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die gesamte Sendung ist hier abrufbar: <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1639334/Waehlt-Europa-lieber-neue-Schulden%253F">http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1639334/Waehlt-Europa-lieber-neue-Schulden%253F</a>-</p>
<p>Quelle: <a href="http://maybritillner.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/maybrit-illner/2942124/22473626/3e7f31/Wer-sparen-will-wird-abgestraft.html">http://maybritillner.zdf.de/ZDF/zdfportal/web/ZDF.de/maybrit-illner/2942124/22473626/3e7f31/Wer-sparen-will-wird-abgestraft.html</a></p>
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		<title>Stoiber bei der Münchner Runde am 08.05.2012</title>
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		<pubDate>Mon, 14 May 2012 09:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 8.05.2012 war Dr. Edmund Stoiber zu Gast bei der Münchner Runde mit den Titel &#8220;Mal ganz ehrlich &#8211; Was passiert jetzt in Europa?&#8221; &#8220;Frankreich bekommt einen neuen Präsidenten und in Griechenland droht politisches Chaos. Wie geht es jetzt weiter mit dem Euro? Für die Kanzlerin wird das Regieren in der Schuldenkrise schwieriger werden. Wer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 8.05.2012 war Dr. Edmund Stoiber zu Gast bei der Münchner Runde mit den Titel &#8220;Mal ganz ehrlich &#8211; Was passiert jetzt in Europa?&#8221;</p>
<p>&#8220;Frankreich bekommt einen neuen Präsidenten und in Griechenland droht politisches Chaos. Wie geht es jetzt weiter mit dem Euro? Für die Kanzlerin wird das Regieren in der Schuldenkrise schwieriger werden. Wer sagt uns die Wahrheit?&#8221;</p>
<p>Dort wurde zusammen mit Klaus von Dohnanyi, ehem. Erster Bürgermeister von Hamburg und Bundesminister a. D. über die Zukunft des Euros und damit auch über die Zukunft Europas diskutiert.</p>
<p>Über den Link gelangen Sie zu einer Aufzeichnung der Sendung:</p>
<p><a href="http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/muenchner-runde/Podcast-Europa100.html">http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/muenchner-runde/Podcast-Europa100.html</a></p>
<p>Quelle: Bayerischer Rundfunk</p>
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		<title>Stoiber bei der JU Oberkotzau</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:50:41 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dr. Edmund Stoiber war bei der Jungen Union Oberkotzau zu Besuch um den 2. Ortsvorsitzenden, Tobias Hohenberger zu ehren. Dieser hat es geschafft in kurzer Zeit 31 neue Mitglieder für die Politik zu begeistern und schaffte damit den ersten Platz der JU Mitglieder Werbeaktion &#8220;Macher gesucht&#8221; den ersten Platz. Einige Eindrücke von der Veranstaltung sehen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Edmund Stoiber war bei der Jungen Union Oberkotzau zu Besuch um den 2. Ortsvorsitzenden, Tobias Hohenberger zu ehren. Dieser hat es geschafft in kurzer Zeit 31 neue Mitglieder für die Politik zu begeistern und schaffte damit den ersten Platz der JU Mitglieder Werbeaktion &#8220;Macher gesucht&#8221; den ersten Platz. </p>
<p>Einige Eindrücke von der Veranstaltung sehen Sie hier:</p>
<p>http://video.tvo.de/wsearch/stoiber-zu-besuch-bei-der-jungen-union-oberkotzau.html</p>
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		<title>Stoiber: Ohne Fiskalpakt keine Rettungsschirme</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 11:50:27 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[München &#8211; Der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat im Streit zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Francois Hollande über den Fiskalpakt Paris vor einem &#8220;gefährlichen Rückfall in die alte Schuldenpolitik&#8221; gewarnt. &#8220;Auch Hollande muss wissen, dass Frankreich nicht allein auf einer Insel lebt. Es ist Teil der europäischen Abmachungen. Auch Paris hat den Fiskalpakt unterschrieben&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>München &#8211; Der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat im Streit zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und Francois Hollande über den Fiskalpakt Paris vor einem &#8220;gefährlichen Rückfall in die alte Schuldenpolitik&#8221; gewarnt.</p>
<p><span id="more-386"></span></p>
<p>&#8220;Auch Hollande muss wissen, dass Frankreich nicht allein auf einer Insel lebt. Es ist Teil der europäischen Abmachungen. Auch Paris hat den Fiskalpakt unterschrieben&#8221;, mahnte Stoiber gegenüber dem MÜNCHNER MERKUR (Samstag-Ausgabe) den sozialistischen Präsidentschaftskandidaten zur Vertragstreue im Falle eines Wahlsieges. Und Stoiber warnte vor den Konsequenzen eines Kurswechsels beim Sparpakt: &#8220;Die gemeinsame Verständigung auf eine sparsamere Politik ist die Voraussetzung für die Rettungsschirme.</p>
<p>Kippt der Fiskalpakt, wird den Rettungsschirmen die Grundlage entzogen. Das hätte gravierende Folgen für den Euro&#8221;, so Stoiber. Wenn Frankreich Hollandes Pläne umsetze, &#8220;also auch das Rentenalter wieder auf 60 Jahre absenkt, wird es schwer werden, den französischen Kreditbedarf zu akzeptablen Zinssätzen zu decken. Ich will nicht&#8221;, so Stoiber weiter, &#8220;dass auch Frankreich am Ende unter den Rettungsschirm schlüpfen muss&#8221;.</p>
<p>Quelle: http://www.merkur-online.de/nachrichten/politik/stoiber-ohne-fiskalpakt-keine-rettungsschirme-2295373.html</p>
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		<title>Stoiber beim Papst</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Apr 2012 11:44:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Man soll zwar Geburtstagswünsche nicht vor dem eigentlichen Feiertag aussprechen, doch Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Edmund Stoiber nutzte die Gelegenheit eine Woche vor dem Geburtstag des Papstes, um bereits ein erstes Geschenk zu überreichen. Es handelt sich um ein Buch, für das Stoiber einen Beitrag geschrieben hat. Das besondere an dem Werk mit dem Titel „Benedikt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man soll zwar Geburtstagswünsche nicht vor dem eigentlichen Feiertag aussprechen, doch Bayerns ehemaliger Ministerpräsident Edmund Stoiber nutzte die Gelegenheit eine Woche vor dem Geburtstag des Papstes, um bereits ein erstes Geschenk zu überreichen. Es handelt sich um ein Buch, für das Stoiber einen Beitrag geschrieben hat. Das besondere an dem Werk mit dem Titel „Benedikt XVI. – Prominente über den Papst“ ist, dass es von bekannten deutschen – vor allem bayerischen – Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Sport geschrieben ist. Herausgeber ist einer, der den Papst persönlich gut kennt: sein Privatsekretär Georg Gänswein. An diesem Montag also überreichte im Namen aller Autoren Stoiber das Buch dem Papst. Im Gespräch mit uns berichtet er, was er neben dem Buch zusätzlich dem Papst überreichen wollte.</p>
<p>„Mitgegeben habe ich, wie sehr er in Bayern geliebt, geschätzt und gewürdigt wird. Das ist wohl auch etwas, was er ganz besonders braucht in seinen vielfältigsten Aufgaben. Wir wünschen ihm alle, in unserer großen Affinität zu ihm, dass er gesund bleibt und weiterhin diese Kraft und diese Disziplin hat, dieses schwere Amt auszuüben und ihm eine ganz besondere Note zu geben. Er ist Diener am Weinberg des Herrn, aber ist natürlich auch Professor geblieben.“</p>
<p>Für Stoiber ist der Papst kein Unbekannter, er kennt seinen Landsmann Joseph Ratzinger bereits seit seinen Jahren an der Universität Regensburg.</p>
<p>„Ich hatte immer wieder als Jurist mich bemüht Anfang der 60er Jahre, die eine oder andere Vorlesung von Karl Rahner zu hören. Als ich Assistent an der Uni Regensburg war, hörte ich von vielen Studenten, dass eben die Vorlesungen von Professor Josef Ratzinger überfüllt waren und das gerade in der 68er-Zeit. Das war damals eher ungewöhnlich. Das war eine richtige Stimme im Sturm damals und bin ihm dann auch persönlich begegnet.“</p>
<p>Quelle: http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=578573</p>
<p>Ab Minute 14:19</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/KeRQz-YKn3s" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Transrapid-Rede 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:24:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 17. Januar 2012 wurde in der Alten Oper in Frankfurt zum 29. Mal der HORIZONT Award verliehen. Zum Medienmann des Jahres wurde ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling gekürt. Anstelle einer klassischen Laudatio wurde ein eigens zu diesem Anlass gedrehter Film aus der Kultserie &#8220;Stromberg&#8221; mit Christoph Maria Herbst gezeigt. Die Überraschung des Abends war dann der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. Januar 2012 wurde in der Alten Oper in Frankfurt zum 29. Mal der HORIZONT Award verliehen. Zum Medienmann des Jahres wurde ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling gekürt. Anstelle einer klassischen Laudatio wurde ein eigens zu diesem Anlass gedrehter Film aus der Kultserie &#8220;Stromberg&#8221; mit Christoph Maria Herbst gezeigt. Die Überraschung des Abends war dann der Auftritt eines unerwarteten Gasts in diesem Film. Doch sehen Sie selbst&#8230;</p>
<p><strong>Sehen Sie hier die komplette Laudatio von Christoph Maria Herbst und Edmund Stoiber</strong><br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/35309621?byline=0&amp;portrait=0" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe></p>
<p><strong>Sehen Sie hier die Zusammenfassung von Bild.de</strong><br />
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		<title>Stoiber empört über Trittin</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:00:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Jürgen Trittin hat in der gestrigen Aussprache zur Regierungserklärung der Bundeskanzlerin im Deutschen Bundestag wahrheitswidrig behauptet, Herr Dr. Stoiber würde zur Überwindung der Staatsschuldenkrise für sogenannte Eurobonds eintreten. Das ist falsch. Herr Dr. Stoiber hat sich zur Klarstellung mit anliegendem Schreiben an Bundestagspräsident Lammert gewandt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Jürgen Trittin hat in der gestrigen Aussprache zur Regierungserklärung der Bundeskanzlerin im Deutschen Bundestag wahrheitswidrig behauptet, Herr Dr. Stoiber würde zur Überwindung der Staatsschuldenkrise für sogenannte Eurobonds eintreten. Das ist falsch. Herr Dr. Stoiber hat sich zur Klarstellung mit anliegendem Schreiben an Bundestagspräsident Lammert gewandt.</p>
<p>Das Schreiben an den Bundestagspräsidenten ist hier einsehbar:</p>
<p><a href="http://stoiber.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Schreiben-an-den-Bundestagspraesidenten-15.12.2011.pdf">Schreiben an den Bundestagspraesidenten 15.12.2011</a></p>
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		<title>Stoiber: Bürokraten sitzen in Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 20:24:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Autor: Thomas Magenheim-Hörmann Edmund Stoiber weiß, wie Bürokratie funktioniert. Dass die so viel Geld verschlingt, ist nicht die Schuld der EU, befindet der einstige bayerische Landesvater und jetzige Bürokratiebekämpfer. Vielmehr seien die einzelnen Länder verantwortlich. Früher Ministerpräsident, heute Bürokratiebekämpfer: Edmund Stoiber. Foto: dapd Seit vier Jahren kämpft Bayerns Altministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) in Brüssel an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Autor:  Thomas Magenheim-Hörmann</p>
<p>Edmund Stoiber weiß, wie Bürokratie funktioniert. Dass die so viel Geld verschlingt, ist nicht die Schuld der EU, befindet der einstige bayerische Landesvater und jetzige Bürokratiebekämpfer. Vielmehr seien die einzelnen Länder verantwortlich.</p>
<p>Früher Ministerpräsident, heute Bürokratiebekämpfer: Edmund Stoiber.<br />
Foto: dapd<br />
Seit vier Jahren kämpft Bayerns Altministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) in Brüssel an der Spitze einer Arbeitsgruppe gegen den dortigen Amtsschimmel. In München zog er nun Zwischenbilanz. 300 Abbauvorschläge mit einem Sparvolumen zu Gunsten von Wirtschaft und Verwaltung über bislang europaweit 41 Milliarden Euro habe er vorgelegt. Gut 27 Milliarden Euro davon seien umgesetzt. Stoiber sieht sich als Kämpfer gegen bürokratische Altlasten. &#8220;Jetzt reparieren wir&#8221;, stellte er klar. Künftig müsse die EU ihre Richtlinien aber mit Blick auf Kosten und Nutzen vorausschauend erlassen, um neuen Wildwuchs zu vermeiden.</p>
<p>Überbordende Bürokratie sei aber kein exklusives Brüsseler Problem, betonte Stoiber. Am zehnten Februar will er einen Umsetzungsbericht vorlegen. Darin wurde erstmals untersucht, wie die EU-Richtlinien von den 27 Mitgliedsstaaten national auf den Weg gebracht werden. &#8220;Die Bürokratie ist nicht nur Brüssel zuhause, sondern auch in Rom, Paris, London oder Berlin&#8221;, ist das Fazit des 70-jährigen. Vielfach würden Brüsseler Vorgaben national überfüllt und überreglementiert. &#8220;Goldplating&#8221;, nennt man das im EU-Fachjargon. Stoiber hat einen Vergleich parat, der seiner bayerischen Heimat näherkommt. Das sei, wie wenn man zu einem Gürtel zusätzlich Hosenträger und noch eine Sicherheitsnadel anklemmt, um alles komplett narrensicher sicher zu machen.</p>
<p>Teile seines Umsetzungsberichts stellte Stoiber vor. Untersucht wurden dabei vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln exemplarisch, wie die EU-Richtlinien für Gleichstellung und Emissionshandel in Deutschland, Spanien und Frankreich in nationales Recht gegossen wurden. Das Resultat: Die Gleichstellungsrichtlinie kostet die deutsche Wirtschaft je Beschäftigten 67 Euro gegenüber 81 Euro in Frankreich und 161 Euro in Spanien. Die Richtlinie für Emissionshandel belastet die deutsche Wirtschaft in Summe mit knapp 57 Millionen Euro, die spanische mit gut 34 Millionen Euro und die französische mit 26 Millionen Euro.</p>
<p>Bürokratie kostet 37 Milliarden Euro im Jahr</p>
<p>Die nationale Umsetzung von insgesamt 60 Richtlinien hat Stoibers Gruppe verglichen. Eklatante Unterschiede innerhalb der EU offenbare auch das Vergaberecht. In einzelnen Ländern müsse die Bürokratie dringend abgerüstet werden, fordert Stoiber. Wo Deutschland im Schnitt steht, will er nicht sagen. Einzelne Länder an den Pranger zu stellen, ist in Brüssel keine gute Idee, hat er erkannt. Stoiber will im Februar aber sagen, welche Richtlinie in welchem Land vorbildhaft umgesetzt worden ist und so einen Wettbewerb der nationalen Bürokratien entfachen. &#8220;Wir sind nicht die billigsten&#8221;, stellt der 70-Jährige klar. Andererseits ist es hier zu Lande gelungen, die Bürokratiekosten seit 2005 um immerhin 22 Prozent auf noch gut 37 Milliarden<br />
Euro jährlich zu verringern. Gut die Hälfte davon entfällt auf Pflichten, die auf die EU zurückgehen.</p>
<p>Als Vorreiter sieht Stoiber Deutschland durch seinen Normenkontrollrat, der als unabhängiges Gremium die Bürokratie zügeln soll. So etwas leiste sich in der EU neben der Bundesrepublik nur Schweden, Großbritannien und die Niederlande. Mit seinem Vorschlag, einen solchen Rat auf EU-Ebene zu installieren, sei er leider gescheitert. &#8220;Das will die EU-Kommission nicht&#8221;, sagt der Bürokratiebekämpfer.</p>
<p>Quelle: http://www.fr-online.de/wirtschaft/bruessel-stoiber&#8211;buerokraten-sitzen-in-berlin,1472780,11306854.html</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Edmund Stoiber bei Günther Jauch</title>
		<link>http://www.stoiber.de/edmund-stoiber-bei-gunther-jauch-351/</link>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 12:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntagabend ging es in der ARD hoch her, Stoiber gegen Lafontaine, Lafontaine gegen Stoiber – BILD.de erklärt wie&#8217;s war 12.12.2011 — 10:23 Uhr Von SEBASTIAN DELIGA Es war das Duell zweier politischer Schlachtrösser: Edmund Stoiber (70, CSU) gegen Oskar Lafontaine (68, Linke), Euro-Skeptiker gegen Banken-Kritiker. Beide sind es gewohnt, die erste Geige zu spielen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Am Sonntagabend ging es in der ARD hoch her, Stoiber gegen Lafontaine, Lafontaine gegen Stoiber – BILD.de erklärt wie&#8217;s war</h3>
<div>12.12.2011 — 10:23 Uhr</div>
<p><cite>Von SEBASTIAN DELIGA</cite></p>
<div>
<p><em>Es war das Duell zweier politischer Schlachtrösser: Edmund Stoiber (70, CSU) gegen Oskar Lafontaine (68, Linke), Euro-Skeptiker gegen Banken-Kritiker. </em></p>
<p>Beide sind es gewohnt, die erste Geige zu spielen. Jetzt rasselten der Bayer und der Saarländer in der Talkshow von Moderator Günther Jauch (55) ordentlich aneinander.</p>
<p><strong>Motto der Sendung: „Nach dem Krisen-Gipfel – Geht&#8217;s jetzt auch mit Deutschland bergab?“</strong></p>
<p><strong>DIE TALKRUNDE</strong><br />
<em>Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber, Oskar Lafontaine, Ex-Vorsitzender der Linken, EU-Kommissarin Viviane Reding (60), Hans-Werner Sinn (63), Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und Rolf-Dieter Krause (60), ARD-Korrespondent in Brüssel.</em></p>
<p><strong>DER EURO-TALK</strong></p>
<p><em>Sonntagabend in der ARD, Auftritt Edmund Stoiber. Seine Rolle: Euro-Skeptiker, Kämpfer gegen Staatsschulden, EU-Hardliner.</em></p>
<p><strong>Jauch fragt: Was soll mit EU-Staaten passieren, die die beim Krisen-Gipfel beschlossenen Schuldenbremsen nicht einhalten und sich auch von Sanktionen nicht beeindrucken lassen?</strong></p>
<p>Stoiber: „Dann müssen die raus aus der EU.“</p>
<p><strong><em>Den Satz, der Euro sei eine Frage von „Krieg und Frieden“, empfand er schon immer als überzogen, schimpft Stoiber. Auch das Nein der Briten zu einem neuen EU-Vertrag und die damit verbundene Isolation des Landes sieht Stoiber gelassen: „Das ist nicht so dramatisch. Wir haben sowieso schon ein Europa der zwei Geschwindigkeiten.“ Europa sei bereits gespalten – in die Länder ohne Euro und jene Staaten, die den Euro als Gemeinschaftswährung eingeführt haben.</em></strong></p>
<p>Stoibers Hauptforderung: Ein Schulden-Stopp in Europa. „Die EU-Staaten müssen die Maastricht-Kriterien einhalten und endlich mit dem Schuldenmachen aufhören.“</p>
<p><em>Dann wettert Stoiber gegen Eurobonds: Wenn Eurobonds eingeführt würden, müsse Deutschland die Schulden der anderen Länder mitbezahlen, sodass Länder wie Italien gar keinen Anreiz mehr hätten, zu sparen.</em></p>
<p><strong>Auch auf die italienische Politik ist Stoiber nicht gut zu sprechen: „Wir haben alle gelacht über die Bunga-Bunga-Politik von Berlusconi und haben gesagt, ja ja, die Italiener. Aber wir bezahlen alle mit unserem Geld für diese Schuldenpolitik.“</strong></p>
<p>Er sei schon immer skeptisch gewesen, Länder wie Italien, Griechenland und Portugal in die Währungsunion aufzunehmen, weil es dort ganz andere finanzpolitische Vorstellungen und Mentalitäten gebe.</p>
<p><strong>Dann läuft Stoibers Gegenspieler zu großer Form auf: Oskar Lafontaine, Ex-Vorsitzender der Linkspartei und der SPD, Ex-Finanzminister, Ex-Regierungschef an der Saar. Für ihn sind vor allem die Banken die Übeltäter.</strong></p>
<p>Jeder EU-Gipfel nütze nur den Banken, schimpft Lafontaine. Auch nach dem letzten Gipfel hätten die Banken „mal wieder Champagner getrunken.“ Lafontaines These: Die Schulden machten nicht die Staaten, sondern die Banken. „Das Bankensystem ist eine gigantische Schuldenmaschinerie.“</p>
<p>Man dürfe nicht die Renten in Portugal kürzen, sondern müsse die Zockerei der Banken beenden. Das habe er als Finanzminister 1998 versucht, doch dann hätten ihm Vertreter der amerikanischen Regierung unter Bill Clinton gesagt, da könnten sie nicht zustimmen, weil die Wall Street den Wahlkampf finanziert habe. Lafontaine: „Solange Banken die Politik kaufen, wird es nicht besser.“</p>
<p><strong>Nicht die Länder, sondern die Banken sollen Schuld sein an der Staatsverschuldung? Da platzt Stoiber fast der Kragen.</strong></p>
<p>„Länder wie Italien sind doch selber schuld, dass sie von den Banken abhängig sind, weil sie permanent Schulden machen.“</p>
<p><em>Dann greift Stoiber Lafontaine an: „Herr Lafontaine, Sie gehören doch selbst einer Generation an, die lustig Schulden gemacht hat, etwa als Sie Ministerpräsident im Saarland waren“, schimpft Stoiber. Er selbst habe dagegen als bayerischer Regierungschef einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt. „Da hat mir noch jeder gesagt, ich spare Bayern kaputt.“ Stattdessen stehe Bayern jetzt hervorragend da.</em></p>
<p><strong>Daraufhin sagt Lafontaine kaum noch etwas, grummelt in sich hinein, wiederholt später noch mal die Kritik an den Banken.</strong></p>
<p>Das Duell der alten Hasen bei Jauch – da wurden die anderen Gäste zwangsläufig zu Statisten.</p>
<p><strong>KLARTEXT</strong></p>
<p><strong>Ein spannender und emotionaler Talk: Stoiber regte sich auf wie in seinen besten Zeiten, Lafontaine polemisierte gekonnt wie immer. Moderator Jauch blieb souverän, interessiert, diskutierte frei, ohne ständig in seine Karteikarten zu gucken. </strong></p>
<p>So wirkte seine Diskussionsleitung frisch, was nicht nur an seiner jungenhaft gegelten Haar-Tolle lag.</p>
<p><strong>ABER: Lafontaine wiederholte ständig seine Botschaft gegen die Banken. Da hätte Jauch stärker einschreiten, dem Politiker im Sinne der Zuschauer etwas Neues entlocken können.</strong></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.bild.de/politik/inland/guenther-jauch/tv-talk-guenther-jauch-euro-krawall-zwischen-edmund-stoiber-und-oskar-lafontaine-21517956.bild.html">http://www.bild.de/politik/inland/guenther-jauch/tv-talk-guenther-jauch-euro-krawall-zwischen-edmund-stoiber-und-oskar-lafontaine-21517956.bild.html</a></p>
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		<title>Stoiber bei Junger Union umjubelt</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:24:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[VON DETLEV HÜWEL Mönchengladbach (RPO). Edmund Stoiber ließ die CDU-Jugend auf sich warten. Doch nachdem der Gastredner aus Bayern mit 20-minütiger Verspätung beim NRW-Treffen der Jungen Union (JU) in der Stadthalle in Mönchengladbach-Rheydt eingetroffen war, brachte er seine Zuhörer rasch in Fahrt. Seine gut anderthalbstündige, leidenschaftliche Rede mit einem klaren Bekenntnis zu Europa wurde immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VON DETLEV HÜWEL</p>
<p><em>Mönchengladbach (RPO).</em> <strong>Edmund Stoiber ließ die CDU-Jugend auf sich warten. Doch nachdem der Gastredner aus Bayern mit 20-minütiger Verspätung beim NRW-Treffen der Jungen Union (JU) in der Stadthalle in Mönchengladbach-Rheydt eingetroffen war, brachte er seine Zuhörer rasch in Fahrt. Seine gut anderthalbstündige, leidenschaftliche Rede mit einem klaren Bekenntnis zu Europa wurde immer wieder mit prasselndem Beifall bedacht.</strong></p>
<div><script type="text/javascript"></script>Der 70-jährige Ehrenvorsitzende der CSU, der von 1993 bis 2007 bayerischer Ministerpräsident war, knöpfte sich &#8211; mit Blick auf die morgige Volksabstimmung in Baden-Württemberg über das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 &#8211; sogleich die &#8220;Wutbürger&#8221; vor. Aus eigener Erfahrung in Bayern wisse er, dass es sich &#8220;zu einem großen Teil um Egoisten handelt, die nichts verändern, sondern ihre Ruhe haben wollen&#8221;. Eine solche Haltung, so schärfte Stoiber den gut 200 JU-Teilnehmern ein, dürfe &#8220;niemals die Mentalität Deutschlands werden&#8221;.</p>
<p>Stoiber, der eine EU-Arbeitsgruppe zur Entbürokratisierung leitet, rief in Erinnerung, dass er seinerzeit der einzige Ministerpräsident gewesen sei, der den Beitritt Griechenlands in die Euro-Gemeinschaft abgelehnt habe. Der damalige SPD-Kanzler Gerhard Schröder, sein grüner Außenminister Joschka Fischer und Finanzminister Hans Eichel (SPD) hätten sich jedoch durchgesetzt. Es sei übrigens derselbe Eichel, der jetzt wegen einer höheren Pension klage.</p>
<p><strong>&#8220;Wir brauchen Europa&#8221;</strong></p>
<p>Doch der Blick müsse sich jetzt nach vorn richten. &#8220;Wir brauchen Europa&#8221;, betonte der Bayer. Für Unionspolitiker wie Franz-Josef Strauß und Helmut Kohl sei Europa die logische Konsequenz aus zwei Weltkriegen und mit der Hoffnung auf dauerhaften Frieden verbunden gewesen. Heute jedoch, da der Frieden in Europa selbstverständlich geworden sei, bedürfe es zusätzlicher Argumente, um der Europamündigkeit der Menschen entgegenzuwirken.</p>
<p>Als Beispiele nannte Stoiber den Klimaschutz und die Herausforderungen der Globalisierung, die nur gemeinsam gemeistert werden könnten. Europa habe &#8211; nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung &#8211; weltweit an Bedeutung verloren. Nur gemeinsam würden sich seine Mitgliedsstaaten in einer Welt behaupten können, in der zunehmend asiatische Mächte wie China und Indien das (wirtschaftliche) Sagen bekämen.</p>
<p>Er selbst, so Stoiber, habe sich furchtbar darüber aufgeregt, als ihm ein ranghoher chinesischer Politiker vorgehalten habe, die westlichen Demokratien produzierten doch nur Schulden. &#8220;Aber&#8221;, so fuhr der CSU-Politiker fort,&#8221; ein Fünkchen Wahrheit ist ja daran.&#8221; Und damit war Stoiber bei dem Thema, das, wie er sagte, die Menschen derzeit am meisten berührt: Wie geht es mit dem Euro weiter. Sein Fazit: &#8220;Es gibt keine Alternative zu einem ausgeglichenen Haushalt.&#8221;</p>
<p><strong>Kritik an Schuldenpolitik</strong></p>
<p>Er vernehme zwar die guten Ratschläge der SPD-Politiker Helmut Schmidt und Peer Steinbrück, doch beide hätten sie, als sie noch Regierungsverantwortung besaßen, die Schulden in die Höhe getrieben. Allerdings gelte dies auch für die Union, räumte Stoiber ein, um sofort daran zu erinnern, dass er als bayerischer Regierungschef binnen acht Jahren einen ausgeglichenen Haushalt habe präsentieren können. &#8220;Das war nicht leicht&#8221;, sagte er; vor der Staatskanzlei in München habe es damals massenhaft Demonstrationen gegeben.</p>
<p>Leider habe er bislang noch keine Demonstration gegen die verantwortungslose Schuldenpolitik erlebt, wobei Düsseldorf ein geeigneter Standort wäre. Auch im kommenden Jahr wolle NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) vier Milliarden Euro neue Schulden machen und meine, dies auch begründen zu könne. &#8220;Frau Kraft redet genauso daher wie Papandreou&#8221;, rief Stoiber zum Gaudi seiner Zuhörer.</p>
<p>Der Attacke gegen den zurückgetretenen griechischen Ministerpräsidenten folgte eine weitere gegen den ebenfalls zurückgetretenen italienischen Regierungschef Berlusconi. Es sei Wahnsinn, dass sich &#8220;dieser Bunga-Bunga-Ministerpräsident&#8221; in einem kulturell so hoch entwickelten Land wie Italien derart lange habe halten können. Er verstehe sehr gut, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel es vermieden habe, sich mit ihm fotografieren zu lassen.</p>
<p><strong>Lob für Angela Merkel</strong></p>
<p>Überhaupt die Kanzlerin. Stoiber zollte ihr großes Lob für ihre Standhaftigkeit im europäischen Schuldenstreit. Zu Recht lehne Merkel Eurobonds ab, weil diese die Sparbemühungen in anderen Staaten bremsen und die Belastungen für Deutschland heraufschrauben würden. Auch die große Mehrheit der Deutschen lehnen einen solchen Weg ab. Dennoch wollten SPD und Grüne &#8220;gegen die deutschen Interessen Eurobonds einführen&#8221;.</p>
<p>Auch dürfe es nicht so weit kommen, dass die Europäische Zentralbank mit dem Aufkauf von Ramschanleihen die Inflation in die Höhe treibt. Stoiber: &#8220;Merkel steht hier wie ein Fels in der Brandung.&#8221; Der einzige Ausweg aus der Krise sei eine Fiskalunion der europäischen Staaten. Dazu müsse der Lissabon-Vertrag entsprechend geändert werden. &#8220;Wir brauchen mehr Europa&#8221;, rief Stoiber; Europa sei &#8220;unverzichtbar&#8221;.</p>
<p>Dass im Lauf seiner mit viel Verve vorgetragenen Rede ein Wasserglas vom Rednerpult fiel und später auch die Wasserflasche auslief, nahmen seine faszinierten Zuhörer ebenso schmunzelnd zur Kenntnis wie die wiederholte Ankündigung von Stoiber, er wolle &#8220;nur noch eine Bemerkung zum Schluss&#8221; machen. Nach 90 Minuten hielt es die jungen Leute nicht mehr auf ihren Stühlen. Stoiber, von JU-Landeschef Sven Volmering als &#8220;einer der großen Konservativen&#8221; begrüßt, hatte sich in die Herzen des Parteinachwuchses geredet.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.rp-online.de/politik/nrw/stoiber-bei-junger-union-umjubelt-1.2617989">http://www.rp-online.de/politik/nrw/stoiber-bei-junger-union-umjubelt-1.2617989</a></p>
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