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	<title>Dr. Edmund Stoiber</title>
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		<title>Transrapid-Rede 2.0</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:24:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 17. Januar 2012 wurde in der Alten Oper in Frankfurt zum 29. Mal der HORIZONT Award verliehen. Zum Medienmann des Jahres wurde ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling gekürt. Anstelle einer klassischen Laudatio wurde ein eigens zu diesem Anlass gedrehter Film aus der Kultserie &#8220;Stromberg&#8221; mit Christoph Maria Herbst gezeigt. Die Überraschung des Abends war dann der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 17. Januar 2012 wurde in der Alten Oper in Frankfurt zum 29. Mal der HORIZONT Award verliehen. Zum Medienmann des Jahres wurde ProSiebenSat.1-Chef Thomas Ebeling gekürt. Anstelle einer klassischen Laudatio wurde ein eigens zu diesem Anlass gedrehter Film aus der Kultserie &#8220;Stromberg&#8221; mit Christoph Maria Herbst gezeigt. Die Überraschung des Abends war dann der Auftritt eines unerwarteten Gasts in diesem Film. Doch sehen Sie selbst&#8230;</p>
<p><strong>Sehen Sie hier die komplette Laudatio von Christoph Maria Herbst und Edmund Stoiber</strong><br />
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<p><strong>Sehen Sie hier die Zusammenfassung von Bild.de</strong><br />
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		<title>Stoiber empört über Trittin</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 15:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Jürgen Trittin hat in der gestrigen Aussprache zur Regierungserklärung der Bundeskanzlerin im Deutschen Bundestag wahrheitswidrig behauptet, Herr Dr. Stoiber würde zur Überwindung der Staatsschuldenkrise für sogenannte Eurobonds eintreten. Das ist falsch. Herr Dr. Stoiber hat sich zur Klarstellung mit anliegendem Schreiben an Bundestagspräsident Lammert gewandt. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Jürgen Trittin hat in der gestrigen Aussprache zur Regierungserklärung der Bundeskanzlerin im Deutschen Bundestag wahrheitswidrig behauptet, Herr Dr. Stoiber würde zur Überwindung der Staatsschuldenkrise für sogenannte Eurobonds eintreten. Das ist falsch. Herr Dr. Stoiber hat sich zur Klarstellung mit anliegendem Schreiben an Bundestagspräsident Lammert gewandt.</p>
<p>Das Schreiben an den Bundestagspräsidenten ist hier einsehbar:</p>
<p><a href="http://stoiber.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/Schreiben-an-den-Bundestagspraesidenten-15.12.2011.pdf">Schreiben an den Bundestagspraesidenten 15.12.2011</a></p>
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		<title>Stoiber: Bürokraten sitzen in Berlin</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 20:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Autor: Thomas Magenheim-Hörmann Edmund Stoiber weiß, wie Bürokratie funktioniert. Dass die so viel Geld verschlingt, ist nicht die Schuld der EU, befindet der einstige bayerische Landesvater und jetzige Bürokratiebekämpfer. Vielmehr seien die einzelnen Länder verantwortlich. Früher Ministerpräsident, heute Bürokratiebekämpfer: Edmund Stoiber. Foto: dapd Seit vier Jahren kämpft Bayerns Altministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) in Brüssel an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Autor:  Thomas Magenheim-Hörmann</p>
<p>Edmund Stoiber weiß, wie Bürokratie funktioniert. Dass die so viel Geld verschlingt, ist nicht die Schuld der EU, befindet der einstige bayerische Landesvater und jetzige Bürokratiebekämpfer. Vielmehr seien die einzelnen Länder verantwortlich.</p>
<p>Früher Ministerpräsident, heute Bürokratiebekämpfer: Edmund Stoiber.<br />
Foto: dapd<br />
Seit vier Jahren kämpft Bayerns Altministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) in Brüssel an der Spitze einer Arbeitsgruppe gegen den dortigen Amtsschimmel. In München zog er nun Zwischenbilanz. 300 Abbauvorschläge mit einem Sparvolumen zu Gunsten von Wirtschaft und Verwaltung über bislang europaweit 41 Milliarden Euro habe er vorgelegt. Gut 27 Milliarden Euro davon seien umgesetzt. Stoiber sieht sich als Kämpfer gegen bürokratische Altlasten. &#8220;Jetzt reparieren wir&#8221;, stellte er klar. Künftig müsse die EU ihre Richtlinien aber mit Blick auf Kosten und Nutzen vorausschauend erlassen, um neuen Wildwuchs zu vermeiden.</p>
<p>Überbordende Bürokratie sei aber kein exklusives Brüsseler Problem, betonte Stoiber. Am zehnten Februar will er einen Umsetzungsbericht vorlegen. Darin wurde erstmals untersucht, wie die EU-Richtlinien von den 27 Mitgliedsstaaten national auf den Weg gebracht werden. &#8220;Die Bürokratie ist nicht nur Brüssel zuhause, sondern auch in Rom, Paris, London oder Berlin&#8221;, ist das Fazit des 70-jährigen. Vielfach würden Brüsseler Vorgaben national überfüllt und überreglementiert. &#8220;Goldplating&#8221;, nennt man das im EU-Fachjargon. Stoiber hat einen Vergleich parat, der seiner bayerischen Heimat näherkommt. Das sei, wie wenn man zu einem Gürtel zusätzlich Hosenträger und noch eine Sicherheitsnadel anklemmt, um alles komplett narrensicher sicher zu machen.</p>
<p>Teile seines Umsetzungsberichts stellte Stoiber vor. Untersucht wurden dabei vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln exemplarisch, wie die EU-Richtlinien für Gleichstellung und Emissionshandel in Deutschland, Spanien und Frankreich in nationales Recht gegossen wurden. Das Resultat: Die Gleichstellungsrichtlinie kostet die deutsche Wirtschaft je Beschäftigten 67 Euro gegenüber 81 Euro in Frankreich und 161 Euro in Spanien. Die Richtlinie für Emissionshandel belastet die deutsche Wirtschaft in Summe mit knapp 57 Millionen Euro, die spanische mit gut 34 Millionen Euro und die französische mit 26 Millionen Euro.</p>
<p>Bürokratie kostet 37 Milliarden Euro im Jahr</p>
<p>Die nationale Umsetzung von insgesamt 60 Richtlinien hat Stoibers Gruppe verglichen. Eklatante Unterschiede innerhalb der EU offenbare auch das Vergaberecht. In einzelnen Ländern müsse die Bürokratie dringend abgerüstet werden, fordert Stoiber. Wo Deutschland im Schnitt steht, will er nicht sagen. Einzelne Länder an den Pranger zu stellen, ist in Brüssel keine gute Idee, hat er erkannt. Stoiber will im Februar aber sagen, welche Richtlinie in welchem Land vorbildhaft umgesetzt worden ist und so einen Wettbewerb der nationalen Bürokratien entfachen. &#8220;Wir sind nicht die billigsten&#8221;, stellt der 70-Jährige klar. Andererseits ist es hier zu Lande gelungen, die Bürokratiekosten seit 2005 um immerhin 22 Prozent auf noch gut 37 Milliarden<br />
Euro jährlich zu verringern. Gut die Hälfte davon entfällt auf Pflichten, die auf die EU zurückgehen.</p>
<p>Als Vorreiter sieht Stoiber Deutschland durch seinen Normenkontrollrat, der als unabhängiges Gremium die Bürokratie zügeln soll. So etwas leiste sich in der EU neben der Bundesrepublik nur Schweden, Großbritannien und die Niederlande. Mit seinem Vorschlag, einen solchen Rat auf EU-Ebene zu installieren, sei er leider gescheitert. &#8220;Das will die EU-Kommission nicht&#8221;, sagt der Bürokratiebekämpfer.</p>
<p>Quelle: http://www.fr-online.de/wirtschaft/bruessel-stoiber&#8211;buerokraten-sitzen-in-berlin,1472780,11306854.html</p>
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		<title>Edmund Stoiber bei Günther Jauch</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 12:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntagabend ging es in der ARD hoch her, Stoiber gegen Lafontaine, Lafontaine gegen Stoiber – BILD.de erklärt wie&#8217;s war 12.12.2011 — 10:23 Uhr Von SEBASTIAN DELIGA Es war das Duell zweier politischer Schlachtrösser: Edmund Stoiber (70, CSU) gegen Oskar Lafontaine (68, Linke), Euro-Skeptiker gegen Banken-Kritiker. Beide sind es gewohnt, die erste Geige zu spielen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Am Sonntagabend ging es in der ARD hoch her, Stoiber gegen Lafontaine, Lafontaine gegen Stoiber – BILD.de erklärt wie&#8217;s war</h3>
<div>12.12.2011 — 10:23 Uhr</div>
<p><cite>Von SEBASTIAN DELIGA</cite></p>
<div>
<p><em>Es war das Duell zweier politischer Schlachtrösser: Edmund Stoiber (70, CSU) gegen Oskar Lafontaine (68, Linke), Euro-Skeptiker gegen Banken-Kritiker. </em></p>
<p>Beide sind es gewohnt, die erste Geige zu spielen. Jetzt rasselten der Bayer und der Saarländer in der Talkshow von Moderator Günther Jauch (55) ordentlich aneinander.</p>
<p><strong>Motto der Sendung: „Nach dem Krisen-Gipfel – Geht&#8217;s jetzt auch mit Deutschland bergab?“</strong></p>
<p><strong>DIE TALKRUNDE</strong><br />
<em>Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber, Oskar Lafontaine, Ex-Vorsitzender der Linken, EU-Kommissarin Viviane Reding (60), Hans-Werner Sinn (63), Präsident des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung und Rolf-Dieter Krause (60), ARD-Korrespondent in Brüssel.</em></p>
<p><strong>DER EURO-TALK</strong></p>
<p><em>Sonntagabend in der ARD, Auftritt Edmund Stoiber. Seine Rolle: Euro-Skeptiker, Kämpfer gegen Staatsschulden, EU-Hardliner.</em></p>
<p><strong>Jauch fragt: Was soll mit EU-Staaten passieren, die die beim Krisen-Gipfel beschlossenen Schuldenbremsen nicht einhalten und sich auch von Sanktionen nicht beeindrucken lassen?</strong></p>
<p>Stoiber: „Dann müssen die raus aus der EU.“</p>
<p><strong><em>Den Satz, der Euro sei eine Frage von „Krieg und Frieden“, empfand er schon immer als überzogen, schimpft Stoiber. Auch das Nein der Briten zu einem neuen EU-Vertrag und die damit verbundene Isolation des Landes sieht Stoiber gelassen: „Das ist nicht so dramatisch. Wir haben sowieso schon ein Europa der zwei Geschwindigkeiten.“ Europa sei bereits gespalten – in die Länder ohne Euro und jene Staaten, die den Euro als Gemeinschaftswährung eingeführt haben.</em></strong></p>
<p>Stoibers Hauptforderung: Ein Schulden-Stopp in Europa. „Die EU-Staaten müssen die Maastricht-Kriterien einhalten und endlich mit dem Schuldenmachen aufhören.“</p>
<p><em>Dann wettert Stoiber gegen Eurobonds: Wenn Eurobonds eingeführt würden, müsse Deutschland die Schulden der anderen Länder mitbezahlen, sodass Länder wie Italien gar keinen Anreiz mehr hätten, zu sparen.</em></p>
<p><strong>Auch auf die italienische Politik ist Stoiber nicht gut zu sprechen: „Wir haben alle gelacht über die Bunga-Bunga-Politik von Berlusconi und haben gesagt, ja ja, die Italiener. Aber wir bezahlen alle mit unserem Geld für diese Schuldenpolitik.“</strong></p>
<p>Er sei schon immer skeptisch gewesen, Länder wie Italien, Griechenland und Portugal in die Währungsunion aufzunehmen, weil es dort ganz andere finanzpolitische Vorstellungen und Mentalitäten gebe.</p>
<p><strong>Dann läuft Stoibers Gegenspieler zu großer Form auf: Oskar Lafontaine, Ex-Vorsitzender der Linkspartei und der SPD, Ex-Finanzminister, Ex-Regierungschef an der Saar. Für ihn sind vor allem die Banken die Übeltäter.</strong></p>
<p>Jeder EU-Gipfel nütze nur den Banken, schimpft Lafontaine. Auch nach dem letzten Gipfel hätten die Banken „mal wieder Champagner getrunken.“ Lafontaines These: Die Schulden machten nicht die Staaten, sondern die Banken. „Das Bankensystem ist eine gigantische Schuldenmaschinerie.“</p>
<p>Man dürfe nicht die Renten in Portugal kürzen, sondern müsse die Zockerei der Banken beenden. Das habe er als Finanzminister 1998 versucht, doch dann hätten ihm Vertreter der amerikanischen Regierung unter Bill Clinton gesagt, da könnten sie nicht zustimmen, weil die Wall Street den Wahlkampf finanziert habe. Lafontaine: „Solange Banken die Politik kaufen, wird es nicht besser.“</p>
<p><strong>Nicht die Länder, sondern die Banken sollen Schuld sein an der Staatsverschuldung? Da platzt Stoiber fast der Kragen.</strong></p>
<p>„Länder wie Italien sind doch selber schuld, dass sie von den Banken abhängig sind, weil sie permanent Schulden machen.“</p>
<p><em>Dann greift Stoiber Lafontaine an: „Herr Lafontaine, Sie gehören doch selbst einer Generation an, die lustig Schulden gemacht hat, etwa als Sie Ministerpräsident im Saarland waren“, schimpft Stoiber. Er selbst habe dagegen als bayerischer Regierungschef einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt. „Da hat mir noch jeder gesagt, ich spare Bayern kaputt.“ Stattdessen stehe Bayern jetzt hervorragend da.</em></p>
<p><strong>Daraufhin sagt Lafontaine kaum noch etwas, grummelt in sich hinein, wiederholt später noch mal die Kritik an den Banken.</strong></p>
<p>Das Duell der alten Hasen bei Jauch – da wurden die anderen Gäste zwangsläufig zu Statisten.</p>
<p><strong>KLARTEXT</strong></p>
<p><strong>Ein spannender und emotionaler Talk: Stoiber regte sich auf wie in seinen besten Zeiten, Lafontaine polemisierte gekonnt wie immer. Moderator Jauch blieb souverän, interessiert, diskutierte frei, ohne ständig in seine Karteikarten zu gucken. </strong></p>
<p>So wirkte seine Diskussionsleitung frisch, was nicht nur an seiner jungenhaft gegelten Haar-Tolle lag.</p>
<p><strong>ABER: Lafontaine wiederholte ständig seine Botschaft gegen die Banken. Da hätte Jauch stärker einschreiten, dem Politiker im Sinne der Zuschauer etwas Neues entlocken können.</strong></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.bild.de/politik/inland/guenther-jauch/tv-talk-guenther-jauch-euro-krawall-zwischen-edmund-stoiber-und-oskar-lafontaine-21517956.bild.html">http://www.bild.de/politik/inland/guenther-jauch/tv-talk-guenther-jauch-euro-krawall-zwischen-edmund-stoiber-und-oskar-lafontaine-21517956.bild.html</a></p>
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		<title>Stoiber bei Junger Union umjubelt</title>
		<link>http://www.stoiber.de/stoiber-bei-junger-union-umjubelt-347/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 11:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>

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		<description><![CDATA[VON DETLEV HÜWEL Mönchengladbach (RPO). Edmund Stoiber ließ die CDU-Jugend auf sich warten. Doch nachdem der Gastredner aus Bayern mit 20-minütiger Verspätung beim NRW-Treffen der Jungen Union (JU) in der Stadthalle in Mönchengladbach-Rheydt eingetroffen war, brachte er seine Zuhörer rasch in Fahrt. Seine gut anderthalbstündige, leidenschaftliche Rede mit einem klaren Bekenntnis zu Europa wurde immer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VON DETLEV HÜWEL</p>
<p><em>Mönchengladbach (RPO).</em> <strong>Edmund Stoiber ließ die CDU-Jugend auf sich warten. Doch nachdem der Gastredner aus Bayern mit 20-minütiger Verspätung beim NRW-Treffen der Jungen Union (JU) in der Stadthalle in Mönchengladbach-Rheydt eingetroffen war, brachte er seine Zuhörer rasch in Fahrt. Seine gut anderthalbstündige, leidenschaftliche Rede mit einem klaren Bekenntnis zu Europa wurde immer wieder mit prasselndem Beifall bedacht.</strong></p>
<div><script type="text/javascript"></script>Der 70-jährige Ehrenvorsitzende der CSU, der von 1993 bis 2007 bayerischer Ministerpräsident war, knöpfte sich &#8211; mit Blick auf die morgige Volksabstimmung in Baden-Württemberg über das Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 &#8211; sogleich die &#8220;Wutbürger&#8221; vor. Aus eigener Erfahrung in Bayern wisse er, dass es sich &#8220;zu einem großen Teil um Egoisten handelt, die nichts verändern, sondern ihre Ruhe haben wollen&#8221;. Eine solche Haltung, so schärfte Stoiber den gut 200 JU-Teilnehmern ein, dürfe &#8220;niemals die Mentalität Deutschlands werden&#8221;.</p>
<p>Stoiber, der eine EU-Arbeitsgruppe zur Entbürokratisierung leitet, rief in Erinnerung, dass er seinerzeit der einzige Ministerpräsident gewesen sei, der den Beitritt Griechenlands in die Euro-Gemeinschaft abgelehnt habe. Der damalige SPD-Kanzler Gerhard Schröder, sein grüner Außenminister Joschka Fischer und Finanzminister Hans Eichel (SPD) hätten sich jedoch durchgesetzt. Es sei übrigens derselbe Eichel, der jetzt wegen einer höheren Pension klage.</p>
<p><strong>&#8220;Wir brauchen Europa&#8221;</strong></p>
<p>Doch der Blick müsse sich jetzt nach vorn richten. &#8220;Wir brauchen Europa&#8221;, betonte der Bayer. Für Unionspolitiker wie Franz-Josef Strauß und Helmut Kohl sei Europa die logische Konsequenz aus zwei Weltkriegen und mit der Hoffnung auf dauerhaften Frieden verbunden gewesen. Heute jedoch, da der Frieden in Europa selbstverständlich geworden sei, bedürfe es zusätzlicher Argumente, um der Europamündigkeit der Menschen entgegenzuwirken.</p>
<p>Als Beispiele nannte Stoiber den Klimaschutz und die Herausforderungen der Globalisierung, die nur gemeinsam gemeistert werden könnten. Europa habe &#8211; nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung &#8211; weltweit an Bedeutung verloren. Nur gemeinsam würden sich seine Mitgliedsstaaten in einer Welt behaupten können, in der zunehmend asiatische Mächte wie China und Indien das (wirtschaftliche) Sagen bekämen.</p>
<p>Er selbst, so Stoiber, habe sich furchtbar darüber aufgeregt, als ihm ein ranghoher chinesischer Politiker vorgehalten habe, die westlichen Demokratien produzierten doch nur Schulden. &#8220;Aber&#8221;, so fuhr der CSU-Politiker fort,&#8221; ein Fünkchen Wahrheit ist ja daran.&#8221; Und damit war Stoiber bei dem Thema, das, wie er sagte, die Menschen derzeit am meisten berührt: Wie geht es mit dem Euro weiter. Sein Fazit: &#8220;Es gibt keine Alternative zu einem ausgeglichenen Haushalt.&#8221;</p>
<p><strong>Kritik an Schuldenpolitik</strong></p>
<p>Er vernehme zwar die guten Ratschläge der SPD-Politiker Helmut Schmidt und Peer Steinbrück, doch beide hätten sie, als sie noch Regierungsverantwortung besaßen, die Schulden in die Höhe getrieben. Allerdings gelte dies auch für die Union, räumte Stoiber ein, um sofort daran zu erinnern, dass er als bayerischer Regierungschef binnen acht Jahren einen ausgeglichenen Haushalt habe präsentieren können. &#8220;Das war nicht leicht&#8221;, sagte er; vor der Staatskanzlei in München habe es damals massenhaft Demonstrationen gegeben.</p>
<p>Leider habe er bislang noch keine Demonstration gegen die verantwortungslose Schuldenpolitik erlebt, wobei Düsseldorf ein geeigneter Standort wäre. Auch im kommenden Jahr wolle NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) vier Milliarden Euro neue Schulden machen und meine, dies auch begründen zu könne. &#8220;Frau Kraft redet genauso daher wie Papandreou&#8221;, rief Stoiber zum Gaudi seiner Zuhörer.</p>
<p>Der Attacke gegen den zurückgetretenen griechischen Ministerpräsidenten folgte eine weitere gegen den ebenfalls zurückgetretenen italienischen Regierungschef Berlusconi. Es sei Wahnsinn, dass sich &#8220;dieser Bunga-Bunga-Ministerpräsident&#8221; in einem kulturell so hoch entwickelten Land wie Italien derart lange habe halten können. Er verstehe sehr gut, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel es vermieden habe, sich mit ihm fotografieren zu lassen.</p>
<p><strong>Lob für Angela Merkel</strong></p>
<p>Überhaupt die Kanzlerin. Stoiber zollte ihr großes Lob für ihre Standhaftigkeit im europäischen Schuldenstreit. Zu Recht lehne Merkel Eurobonds ab, weil diese die Sparbemühungen in anderen Staaten bremsen und die Belastungen für Deutschland heraufschrauben würden. Auch die große Mehrheit der Deutschen lehnen einen solchen Weg ab. Dennoch wollten SPD und Grüne &#8220;gegen die deutschen Interessen Eurobonds einführen&#8221;.</p>
<p>Auch dürfe es nicht so weit kommen, dass die Europäische Zentralbank mit dem Aufkauf von Ramschanleihen die Inflation in die Höhe treibt. Stoiber: &#8220;Merkel steht hier wie ein Fels in der Brandung.&#8221; Der einzige Ausweg aus der Krise sei eine Fiskalunion der europäischen Staaten. Dazu müsse der Lissabon-Vertrag entsprechend geändert werden. &#8220;Wir brauchen mehr Europa&#8221;, rief Stoiber; Europa sei &#8220;unverzichtbar&#8221;.</p>
<p>Dass im Lauf seiner mit viel Verve vorgetragenen Rede ein Wasserglas vom Rednerpult fiel und später auch die Wasserflasche auslief, nahmen seine faszinierten Zuhörer ebenso schmunzelnd zur Kenntnis wie die wiederholte Ankündigung von Stoiber, er wolle &#8220;nur noch eine Bemerkung zum Schluss&#8221; machen. Nach 90 Minuten hielt es die jungen Leute nicht mehr auf ihren Stühlen. Stoiber, von JU-Landeschef Sven Volmering als &#8220;einer der großen Konservativen&#8221; begrüßt, hatte sich in die Herzen des Parteinachwuchses geredet.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.rp-online.de/politik/nrw/stoiber-bei-junger-union-umjubelt-1.2617989">http://www.rp-online.de/politik/nrw/stoiber-bei-junger-union-umjubelt-1.2617989</a></p>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>ProSiebenSat.1-Beirat: „Neue Informationssendungen für junge Menschen“ &#8211; Pilotprojekt beschlossen</title>
		<link>http://www.stoiber.de/prosiebensat-1-beirat-%e2%80%9eneue-informationssendungen-fur-junge-menschen%e2%80%9c-pilotprojekt-beschlossen-337/</link>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 10:18:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
				<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[ProSiebenSat.1]]></category>

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		<description><![CDATA[München, 23. November 2011. Am 22. November 2011 hat sich der neue Beirat der ProSiebenSat.1 Media AG unter dem Vorsitz von Dr. Edmund Stoiber zu seiner konstituierenden Sitzung versammelt und ein erstes beratendes Gespräch mit dem Vorstand geführt. (Fotos über obs). Jede Sitzung des Beirats wird von Schwerpunktthemen geprägt sein, diesmal standen Politikvermittlung und medienpolitische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://stoiber.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/20111123-112058.jpg"><img src="http://stoiber.de/wordpress/wp-content/uploads/2011/11/20111123-112058.jpg" alt="20111123-112058.jpg" /></a></p>
<p><strong>München, 23. November 2011.</strong> Am 22. November 2011 hat sich der neue Beirat der ProSiebenSat.1 Media AG unter dem Vorsitz von Dr. Edmund Stoiber zu seiner konstituierenden Sitzung versammelt und ein erstes beratendes Gespräch mit dem Vorstand geführt. (Fotos über obs).</p>
<p>Jede Sitzung des Beirats wird von Schwerpunktthemen geprägt sein, diesmal standen Politikvermittlung und medienpolitische Fragen im Vordergrund.</p>
<p><strong>Pilotprojekt &#8220;Neue Informationssendungen für junge Menschen&#8221; beschlossen</strong></p>
<p>Der Vorstand der ProSiebenSat.1 Media AG hat auf Anregung des Beirats beschlossen, gemeinsam mit einer großen deutschen Journalistenschule und einem Online-Medium ein auf drei Jahre angelegtes Pilotprojekt zur Entwicklung neuer politischer und wirtschaftlicher Informationsformate für junge Menschen zu starten. Ziel ist es, im aktiven Dialog mit der Politik zeitgemäße Formen der Präsentation komplexer Zusammenhänge zu finden, die insbesondere die Vernetzung von TV-, Online- und mobilen Medien berücksichtigen. Das Projekt wird zunächst mit 500.000 Euro finanziert. Ein Projektteam wird sich unmittelbar um die Auswahl der externen Partner kümmern.</p>
<p>Dr. Edmund Stoiber, Vorsitzender des Beirats der ProSiebenSat.1 Media AG begrüßt, dass der Vorstand den Impuls des Beirats so positiv aufgenommen hat: &#8220;Die Demokratie lebt davon, dass Medien den Prozess der politischen Willensbildung begleiten. Dabei sind die privaten Sender mit ihrer enormen Reichweite bei jungen Leuten immer wichtigere Multiplikatoren. Ich halte es für sehr verantwortlich und absolut zukunftsgerichtet, dass ProSiebenSat.1 mit seinem Know-How und einem beachtlichen Budget neue Formate entwickeln will. Und auch die Politiker sollten sich öffnen für neue Formen der Politikvermittlung, wenn sie die Wähler von morgen noch erreichen wollen.&#8221;</p>
<p>Thomas Ebeling, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG: &#8220;Mit Sendungen wie &#8220;Galileo&#8221; oder &#8220;TV Total Bundestagswahl&#8221; haben wir bewiesen, dass Informationsendungen für junge Leute, die sich mit wirtschaftlichen oder politischen Fragen befassen, äußerst erfolgreich sein können &#8211; wenn die Mittel richtig gewählt sind. Wir sind überzeugt, dass unsere erfahrenen TV-Kollegen im Dialog mit Politikern, sowie anderen Journalisten und Medien wesentliche neue Impulse für dieses Thema setzen können. Dabei halte ich es für besonders wichtig, den journalistischen Nachwuchs, also die Nachrichtenmacher von morgen, in die Entwicklung einzubeziehen.&#8221;</p>
<p><strong>Medienpolitische Kernforderungen</strong></p>
<p>Der Beirat hat sich in seiner ersten Sitzung zudem mit medienpolitischen Grundsatzfragen befasst, um ein gemeinsames Verständnis zu zentralen Herausforderungen der Industrie zu erarbeiten. Dabei wurden fünf Kernthemen identifiziert.</p>
<p><strong>Rahmenbedingungen</strong>: Für alle Anbieter audiovisueller Inhalte müssen gleiche Rahmenbedingungen gelten. Der Medienstandort Deutschland muss mit Blick auf die wachsende Internationalisierung der Medien gestärkt werden<strong>.</strong></p>
<p><strong>Weiterentwicklung der dualen Medienordnung:</strong> ProSiebenSat.1 ist ein wesentlicher Teil und Mitträger der dualen Medienordnung in Deutschland und setzt sich für ihre zeitgemäße Weiterentwicklung ein. Als Wettbewerber, aber auch Geschäftspartner der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten setzt sich ProSiebenSat.1 dafür ein, die Aufgabenteilung zwischen öffentlich-rechtlichen und privatwirtschaftlichen Medienunternehmen wiederherzustellen.</p>
<p><strong>Werbung und Sponsoring</strong> dürfen nur dem privaten Rundfunk erlaubt sein. Das Unternehmen fordert eine Liberalisierung der strikten Werberegulierung.</p>
<p>Das <strong>Medienkonzentrationsrecht</strong> sollte modernisiert werden. Eine sinnvolle Fusionskontrolle setzt voraus, dass sie die Abgrenzung von Märkten und die Berechnung von Marktanteilen stärker berücksichtigt. Eine Überführung des deutschen Medienkonzentrationsrechts in das allgemeine Wettbewerbsrecht ist wünschenswert.</p>
<p>Das <strong>Urheberrecht</strong> muss verbessert werden, um durch geeignete Maßnahmen audiovisuelle Inhalte zu sichern und Piraterie einzudämmen. Die leistungsschutzrechtliche Position von Medienunternehmen muss gestärkt werden.</p>
<p>Die nächste Sitzung des Beirats findet im Februar 2012 in Berlin statt.</p>
<p>Der Beirat der ProSiebenSat.1 Media AG setzt sich zusammen aus:</p>
<p>Dr. Edmund Stoiber (Vorsitzender), Minu Barati-Fischer, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann, Dr. Heike Kahl, Prof. Dr. Dieter Kronzucker, Prof. Markus Lüpertz, Dr. Christine Theiss, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Klaus Töpfer</p>
<p>Der Beirat hat die Aufgabe, ProSiebenSat.1 in gesellschafts- und medienpolitischen, sowie ethischen Fragen zu beraten. Er wird zudem Reflexionen und Anregungen zu den Medienangeboten des Konzerns geben. Neben der Erörterung medienpolitischer Fragen stehen vor allem Entwicklungen in denjenigen Bereichen im Vordergrund, die für unser Unternehmen und die Gesellschaft in Zukunft entscheidende Bedeutung haben werden: Forschung, Ökologie und Nachhaltigkeit; Jugend und Soziales; Kunst,  Kultur und Sport.</p>
<p>Quelle: <a href="http://prosiebensat1.de/de/presse/pressemeldungen/presse-lounge/prosiebensat1-media-ag/2011/11/prosiebensat1-beirat-%E2%80%9Eneue-informationssendungen-fuer-junge-menschen%E2%80%9C-pilotprojekt-beschlossen">http://prosiebensat1.de/de/presse/pressemeldungen/presse-lounge/prosiebensat1-media-ag/2011/11/prosiebensat1-beirat-%E2%80%9Eneue-informationssendungen-fuer-junge-menschen%E2%80%9C-pilotprojekt-beschlossen</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Stoiber bleibt Stoiber – auch in Brüssel</title>
		<link>http://www.stoiber.de/stoiber-bleibt-stoiber-%e2%80%93-auch-in-brussel-334/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 13:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Bürokratie]]></category>
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		<description><![CDATA[Blitzlicht durchzuckt den Raum, und das kann nur bedeuten: Er ist da. Der Star des Abends, Edmund Stoiber. Vertieft im Gespräch mit einigen Anzugträgern, ein Fotograf in seinem Rücken, steht er im Foyer der Vertretung Bayerns bei der EU in Brüssel. Den Kopf ein wenig schief, den Blick aufmerksam auf sein Gegenüber gerichtet, zwischendurch ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blitzlicht durchzuckt den Raum, und das kann nur bedeuten: Er ist da. Der Star des Abends, Edmund Stoiber. Vertieft im Gespräch mit einigen Anzugträgern, ein Fotograf in seinem Rücken, steht er im Foyer der Vertretung Bayerns bei der EU in Brüssel. Den Kopf ein wenig schief, den Blick aufmerksam auf sein Gegenüber gerichtet, zwischendurch ein leichtes Nicken. So, wie man ihn kennt.</p>
<p>Später im Saal wird er als Ministerpräsident angesprochen. Immer noch. Obwohl er das Amt schon lange aufgegeben hat, und heute Abend als Leiter der Hochrangigen Gruppe für Bürokratieabbau der EU-Kommission geladen ist. „Sehr geehrter Herr Ministerpräsident . . .“, hebt Hausherrin Angelika Schlunck an. „Sie, Herr Ministerpräsident, als alter Kampfgefährte . . .“, sagt der Augsburger CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber. Stoiber sitzt in der ersten Reihe, einen Kuli in der Hand, den er öfter ans Kinn führt. Mal nickt er zustimmend, mal wiegt er den Kopf hin und her, jetzt kratzt er sich am Hals. Notiert etwas in seinem Skript. Dann ist die Reihe an ihm. „Ja, guten Abend!“, sind seine ersten Worte.</p>
<p>Lange, gefühlt zulange, bleibt er hinter dem Mikrofon stehen. Auch das, wie man ihn kennt. Immer wieder mit einer Hand in der Hosentasche, dann wieder mit beiden Händen gestikulierend, mal nahe am Pult, mal gut einen Meter davon entfernt. Die bayerische Tonart färbt schon bald ein paar Sätze – bewusst. Gekonnt auch der Wechsel der Ebenen. Von seinem Besuch bei italienischen und britischen Ministern spricht Stoiber ebenso wie von dem Kleinunternehmer aus Garmisch, der plötzlich entdeckt, dass er einen Tachografen in seinem Fahrzeug haben müsste. „Was ist denn das? wird der dann erstaunt seinen Bürgermeister fragen. – Ja du, das haben die Deppen da in Brüssel beschlossen! wird der ihm antworten.“ Gelächter im Saal, Stoiber ist in seinem Element.</p>
<p>Am nächsten Tag geht es ruhiger zu. Für ein Gespräch mit unserer Zeitung opfert Stoiber seine Mittagspause. Ein Kaffee mit Milch genügt. Vormittags, von zehn bis 13 Uhr, hat er eine Sitzung mit der Hochrangigen Gruppe für Bürokratieabbau geleitet. „Wir fangen immer um zehn Uhr an, das gibt allen Mitgliedern die Zeit, aus den verschiedenen Teilen in Europa anzureisen“, erklärt er. Hätte er gestern Abend nicht auf der Veranstaltung geredet, wäre auch er heute erst angereist. Abflug 6.50 Uhr, erste Maschine von München nach Brüssel.</p>
<p>Die Hochrangige Gruppe zum Bürokratieabbau bei der EU wurde 2007 von der EU-Kommission beschlossen. Ziel sollte es sein, unnötige bürokratische Vorschriften, die die Bürger oder Unternehmer in der EU belasten, ausfindig zu machen. Die Gruppe sollte der EU-Kommission Vorschläge unterbreiten, wie diese Lasten verringert werden könnten. Im September 2007 berief EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso Edmund Stoiber zum Leiter der Gruppe. Sein Mandat sowie die Arbeit der Gruppe waren zunächst auf drei Jahre beschränkt. Die EU-Kommission bewilligte im Anschluss ein zweites Mandat, wieder begrenzt auf drei Jahre, das dementsprechend 2012 endet.</p>
<p>Durchschnittlich einmal im Monat finden die Treffen der Gruppe statt. Jeder sei dann natürlich vorbereitet, so Stoiber, und immer gehe es um das große Thema: Weniger Bürokratie in Europa. 14 Leute koordiniert Bayerns Ex-Ministerpräsident. Menschen des öffentlichen Lebens, die aus einer größeren Liste von Vorschlägen der EU-Kommission ausgesucht wurden. Der deutsche Unternehmensberater Roland Berger gehört ebenso dazu wie der ehemalige Bahnchef Johannes Ludewig. „Heute hatten wir die spanische Ministerin bei uns zu Gast, die in ihrem Land für Bürokratieabbau zuständig ist und erzählt hat, was man in Spanien so macht“, berichtet Stoiber.</p>
<p>Viel mehr lässt er sich nicht entlocken, wenn es um die konkrete Arbeit in der Gruppe gehen soll. Worum genau drehen sich die Gespräche? Welche Rolle nimmt er als Leiter ein? Wortführer? Ideengeber? Entscheider in letzter Instanz?</p>
<p>„Ich glaube man kann sagen, dass es ein guter Schachzug war, Herrn Stoiber die Gruppe leiten zu lassen“, wird am späten Nachmittag ein höher gestellter EU-Kommissionsbeamter sagen. Namentlich will er nicht genannt werden. Für ein klares Urteil, wie zufrieden man bei der Kommission mit der Arbeit von Stoiber sei, solle man am besten José Manuel Barroso fragen.</p>
<p>Doch das kann man sich auch sparen, denn die Antwort wäre von vorne herein klar. Der EU-Kommissionspräsident hatte bei Stoibers 70. Geburtstag Ende September in München eine Lobrede auf ihn gehalten. Das macht der Portugiese immer, wenn es um den Bayern geht. Gerne ruft Barroso dabei die nackten Zahlen ins Gedächtnis. Schon heute habe die Stoiber-Gruppe Vorschläge unterbreitet, die bei EU-Gesetzen zu Bürokratieentlastungen von 25 Prozent führen würden. Das sei eigentlich erst das Ziel für 2012 gewesen. Bis dahin werde die Gruppe jetzt wohl 33 Prozent erreichen.</p>
<p>„Stoiber war eine gute Wahl, weil er durch seine langjährige politische Karriere Kontakte überall in Europa hat“, sagt der Kommissionsbeamte. Der Bekanntheitsgrad gepaart mit dem Vermögen, überzeugend auf Personen zu wirken und sie für seine Sache gewinnen zu können, hätte sicher oft „das Fass zum Überlaufen gebracht“, wie es der Beamte ausdrückt. Zugunsten von Stoibers Ideen. Also im positiven Sinne.</p>
<p>Der Gelobte selbst weiß, wie es um seinen Ruhm steht. Am Anfang, so erzählt, habe jeder ja gesagt: Ah, da bekommt der Stoiber noch so ein Pöstchen in Brüssel zugeschoben. „Dass ich das alles ehrenamtlich mache, davon spricht ja keiner“, fügt er hinzu. Und kommt dann auf das Jetzt zu sprechen. „Selbst dieser SPD-Mann aus dem Parlament, Martin Schulz, der bald wohl Präsident der europäischen Volksvertretung werden wird, selbst der würde jetzt sagen: Das, was der Stoiber macht, ist beachtenswert.“</p>
<p>Die knappe Stunde ist vorbei, Stoiber muss zur nächsten Sitzung. Aber ohne Eile. Zeit für ein Foto in dem Raum, der ihm bei seinen Brüssel-Aufenthalten zur Verfügung steht, hat er noch: ein großes, helles Besprechungszimmer im Hauptgebäudes der EU-Kommission, ohne Schreibtisch, ohne Regale, nur mit vielen Tischen und Stühlen. „Ich brauche hier kein permanentes Büro, denn ich erledige die Arbeit in erster Linie in München. Und meine Gesprächspartner treffe ich ja meist in deren Arbeitsräumen“, sagt er.</p>
<p>Bevor Stoiber am Abend Brüssel wieder verlässt, ist er erneut Gast in der Vertretung Bayerns bei der EU. Diesmal hat ihn Ex-Bahnchef Ludewig geladen, der in Brüssel hauptsächlich als Chef des europäischen Eisenbahnverbandes auftritt. Stoiber steht auch bei dieser Veranstaltung im Mittelpunkt. Nachdem die zwei Diskussionsrunden auf dem Podium beendet sind, darf er die Schlussrede übernehmen. Erneut spricht er etwas länger als gefühlt gut gewesen wäre. Zeigt sich wieder engagiert, als eifriger Anwalt seiner Aufgabe bei der EU, als Verfechter der Selbstverantwortung der Menschen. Immer noch als Polit-Profi. Ein wenig gealtert, ein wenig gelassener als früher vielleicht. Ein wenig mehr Europäer vielleicht auch.</p>
<p><!-- aeEndAds --><em>Von Kay Wagner</em></p>
<p><!-- ISI_LISTEN_STOP --> </p>
<p>Quelle: <a href="http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Bruessel-aufmacher-Stoiber-bleibt-Stoiber-auch-in-Bruessel;art155371,2509004">http://www.donaukurier.de/nachrichten/bayern/Bruessel-aufmacher-Stoiber-bleibt-Stoiber-auch-in-Bruessel;art155371,2509004</a></p>
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		<title>&#8220;Die Bayern haben noch nie so gut gespielt&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 17:13:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[FCB]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Bayern Münchens Aufsichtsrat Edmund Stoiber spricht mit &#8220;Welt Online&#8221; über das Lagerfeuer Fußball und einen Transfer von Lionel Messi. Welt am Sonntag: Herr Dr. Stoiber, Sie sind seit 45 Jahren Mitglied des FC Bayern München. Vergeht ein Tag, an dem sich nicht an Fußball denken? Ganz selten. Dafür interessiere ich mich viel zu sehr für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Bayern Münchens Aufsichtsrat Edmund Stoiber spricht mit &#8220;Welt Online&#8221; über das Lagerfeuer Fußball und einen Transfer von Lionel Messi.</h3>
<p><strong>Welt am Sonntag: Herr Dr. Stoiber, Sie sind seit 45 Jahren Mitglied des FC Bayern München. Vergeht ein Tag, an dem sich nicht an Fußball denken?</strong></p>
<p>Ganz selten. Dafür interessiere ich mich viel zu sehr für diesen Sport. Ich informiere mich über Fußball in ganz Europa.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Wie ist Ihre Liebe zum Fußball entstanden?</strong></p>
<p>Ich war sieben Jahre alt, als mein Vater mich zum ersten Mal mit zum Fußball nahm, zu einem Spiel der FV Oberaudorf in unserem Heimatort. Von diesem Tag an hat mich Fußball interessiert.</p>
<p>Ich habe selbst bis ins Studentenalter in verschiedenen Vereinen gespielt, war aber leider nur begrenzt begabt. Für mich war es trotzdem immer der Sport schlechthin.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Waren Sie Verteidiger oder Stürmer?</strong></p>
<p>Die guten Spieler haben vorn gespielt. Ich war meist Verteidiger. Sicher war ich nicht der Beste, aber wohl der Leidenschaftlichste. Ich war mehr Hans-Georg „Katsche“ Schwarzenbeck als Beckenbauer (lacht).</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Wie wurden Sie zum Fan des FC Bayern?</strong></p>
<p>Bayern München ist mir aufgefallen, weil es einer der wenigen Vereine war, der einen Landesnamen trug. Das hat mich neugierig gemacht. Es war für mich zunächst aber nicht möglich, ein Spiel in München zu sehen, das war zu teuer und zu weit weg. Mit 14 Jahren bin ich zum ersten Mal mit meinem Vater ins Grünwalder Stadion gefahren. Bayern spielte gegen Ulm, und mir ist gleich der Stürmer Erich „Witschi“ Hahn aufgefallen. Er hätte einer der besten werden können, der je für die Bayern gespielt hat. Ihm fehlte nur der nötige Ernst. Zur zweiten Halbzeit ist er nicht mehr erschienen, weil er zum Trabrennen gegangen ist. Und einige Jahre später ist dann etwas passiert, was mich tief traf.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Was?</strong></p>
<p>Bayern München wurde nicht in die Bundesliga aufgenommen. Der Erste der Oberliga Süd war 1860 München, mein Klub musste in der Zweiten Liga anfangen.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Sie blieben dennoch Fan. Was macht den Mythos FC Bayern aus?</strong></p>
<p>Der Verein bewegt die Nation. Die Hälfte der Deutschen freut sich über seine Siege, die andere Hälfte über seine Niederlagen. Was oft vergessen wird: Der FC Bayern hat sich alles hart erarbeitet. Welcher Klub schafft es schon, so lange in der Spitze mitzuspielen? Mönchengladbach und Bremen haben es über Jahre geschafft, nicht aber über Jahrzehnte. Und immer wieder haben die Bayern Geschichte geschrieben, wie die goldene Generation um Franz Beckenbauer und Gerd Müller.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Die aktuelle Mannschaft erhält viel Lob. Kann sie so stark werden wie die aus den 70ern?</strong></p>
<p>Ich verfolge den FC Bayern seit den späten 50er-Jahren. Und meiner Meinung nach hat er noch nie so kompakt und so gut Fußball gespielt wie derzeit.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Woran liegt das?</strong></p>
<p>Wir hatten oft überragende Spieler Paul Breitner, Lothar Matthäus oder Oliver Kahn. Aber die technische Brillanz und Geschlossenheit der gesamten Mannschaft war nie so groß wie jetzt. Die Spielkultur ist die höchste in meiner Zeit als Bayern-Fan. Selbst Franck Ribery arbeitet mich nach hinten.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Ein Verdienst von Trainer Jupp Heynckes?</strong></p>
<p>Zweifelsohne. Sein Vorgänger Louis van Gaal hat seine Verdienste, aber er ist eben menschlich außerordentlich schwierig. Zum Leistungsprinzip gehört auch ein Stück Gemeinschaftssinn. Ich glaube dass Führung heute anders funktioniert als sich das van Gaal vorstellt.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Was genau meinen Sie?</strong></p>
<p>Branko Zebec oder Hennes Weisweiler – das sind Trainer, die letztlich keinen Widerspruch geduldet haben, und bei van Gaal war das auch ein Problem. Spieler wie Philipp Lahm, Bastian Schweinsteiger, Mario Gomez oder Thomas Müller sind aber Menschen, die sich einbringen wollen. Die Ideen haben. Und auf die sollte ein Trainer eingehen. Heynckes tut das.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Viele sagen: Mit ihm ist beim FC Bayern Ruhe eingekehrt. Das dürfte Sie als Aufsichtsrat freuen.</strong></p>
<p>Wir haben eine starke Führung. Es läuft sehr harmonisch, wir sind finanziell sehr gut aufgestellt. Im Aufsichtsrat gibt es wirtschaftliche Kompetenz in hohem Maße. Die Mitglieder des Gremiums verbindet die Leidenschaft zum Fußball, sie können mit Martin Winterkorn von Volkswagen und allen anderen hervorragend über Taktik und Spieler sprechen. Aber soll ich Ihnen sagen was das Entscheidende ist?</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Gern.</strong></p>
<p>Die Leidenschaft zum Fußball vernebelt nicht den Blick und die Beurteilung der Zahlen. Für den Aufsichtsrat sind die Bilanzen immer das Entscheidende. So ein Verein muss seriös geführt werden.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: In Europa gibt es auch andere Beispiele: Bayerns Champions-League-Gegner Manchester City hat trotz Schulden vor der Saison rund 80 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben.</strong></p>
<p>Unser Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge kämpft schon lange dafür, dass das Financial Fair Play eingeführt wird. Jetzt kommt es, und das ist der richtige Weg. Auch das macht den FC Bayern aus, dass er sich der Probleme im europäischen Fußball annimmt. Seine Stimme hat Gewicht, was vor allem an Rummenigge und natürlich an Uli Hoeneß liegt.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Wünschen Sie sich Hoeneß in der Politik?</strong></p>
<p>Er ist ein sehr politischer Mensch. Uli Hoeneß wäre für jedes Kabinett eine Bereicherung.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Sind Sie dabei ihn zu überreden?</strong></p>
<p>Das habe ich nie getan. Und verbindet seit vielen Jahren eine Freundschaft. Als er noch Manager des FC Bayern war habe ich ihm gesagt: Dieser Job ist mein Traumjob. (lacht)</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Sein Traum ist das Finale der Champions League 2012 in München.</strong></p>
<p>Ich vergleiche den FC Bayern mit dem FC Barcelona. Er hat eine ähnliche Spielweise. Gut, wir haben vielleicht keinen Lionel Messi. Und um ins Finale zu kommen muss man an Riesen-Mannschaften wie Real Madrid, Manchester United oder AC Mailand vorbei. Doch die Voraussetzungen sind gut, wir dürfen träumen. Denn das Finale kommt so schnell nicht wieder nach München.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Jupp Heynckes hat kürzlich betont, er wünscht sich pro Saison zwei Topstars für den FC Bayern. Wenn er Ihnen bald einen Zettel hinlegt auf dem der Name Messi steht und er ihn kaufen will – stimmen Sie dem Transfer zu?</strong></p>
<p>Xavi, Andres Iniesta, Messi – das sind großartige Spieler. Aus meiner Sicht sind wir derzeit so gut besetzt, dass wir da nicht unbedingt sofort etwas machen müssen. Aber sportlich ist das eine Sache des Vorstands.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Und aus finanzieller Sicht?</strong></p>
<p>Ist solch ein Messi-Transfer wohl kaum darstellbar. Mit Franck Ribery und Arjen Robben sind wir schon in eine besondere Liga eingestiegen. Das sind Weltklassespieler. Aber man sieht gleichzeitig, dass gute Nachwuchsarbeit sehr viel wert ist. Wie Bastian Schweinsteiger sich sportlich und menschlich entwickelt hat ist beachtlich. Auch Thomas Müller. Das sind Spieler für große Spiele. Für ganz große Spiele.</p>
<p><strong> Welt am Sonntag: Was ist Ihr Traum vom FC Bayern?</strong></p>
<p>Wenn alles so bleibt, bin ich außerordentlich glücklich. Der FC Bayern steht sportlich und wirtschaftlich exzellent da. Und: Der Verein hat sein Image vom Klub der Millionarios abgelegt, sich gewandelt.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Zu was?</strong></p>
<p>Zu einem Verein mit Herz. Der nicht nur den kalten Erfolg anstrebt. Der Verein hat eine soziale Affinität. Nehmen Sie nur Breno, wie sich der FC Bayern um ihn kümmert. Gleichzeitig gilt aber immer: Man darf nie stehen bleiben.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Inwiefern?</strong></p>
<p>Nehmen Sie die Herausforderung Asien: Fußball ist in China inzwischen der Sport Nummer eins und wächst auch im Cricket-Land Indien. Da müssen wir aufholen. Real Madrid, der FC Barcelona und Manchester United vermarkten sich dort schon lange. Die Marke FC Bayern kann dort Fußball-Botschafter Deutschlands sein. Die Fragen sind: Wie können wir uns in China stärker verankern? Gibt es vielleicht einmal einen chinesischen Spieler, der in der Bundesliga mithalten kann? So wie es Borussia Dortmund mit dem Japaner Shinji Kagawa geschafft hat.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: In politischen Reden benutzen Sie gern Fußball-Metaphern. Wie sehr kann der Sport positiv auf unsere Gesellschaft wirken?</strong></p>
<p>Der Fußball ist ein Spiegelbild der Gesellschaft. Das ist eines der letzten Lagerfeuer, an denen Menschen jeden Alters und jeder Schicht zusammenkommen. Dieser Sport ist für den emotionalen Haushalt von 40 bis 50 Millionen Deutschen sehr wichtig, er ist für viele Menschen ein Ventil. In der Welt verändert sich so vieles so schnell, da ist der Fußball eine Konstante im Leben. Und er zeigt: Ohne Leistung kann man ein Land nicht nach vorn bringen. Man muss auch Erster werden wollen.</p>
<p><strong>Welt am Sonntag: Der Leistungsdruck hat aber auch negative Seite, wie zuletzt das Beispiel Ralf Rangnick zeigte. Er trat wegen eines drohenden Burnouts als Trainer von Schalke 04 zurück.</strong></p>
<p>Dieses Problem haben viele in unserer Gesellschaft: Lehrer, Angestellte und Manager. Das macht vor dem Fußball keinen Halt, hier ist der Leistungsdruck unendlich. Und oft wird die langfristige Arbeit wegen kurzfristiger Erfolglosigkeit nicht anerkannt. Der Sport ist da gnadenlos. Ich wünsche Ralf Rangnick alles Gute. Und ich bin sicher, dass er wiederkommen wird.</p>
<p>Interview: Julien Wolff</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen/article13691813/Die-Bayern-haben-noch-nie-so-gut-gespielt.html">http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen/article13691813/Die-Bayern-haben-noch-nie-so-gut-gespielt.html</a></p>
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		<item>
		<title>Stoiber: FC Bayern gut wie nie.</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 14:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ds</dc:creator>
				<category><![CDATA[FCB]]></category>
		<category><![CDATA[featured]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Bayern München unter Jupp Heynckes &#8211; das ist der beste FC Bayern, den es je gab. Das zumindest meint der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber. Bayern München unter Jupp Heynckes &#8211; das ist der beste FC Bayern, den es je gab. Das zumindest meint der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber. &#8220;Ich verfolge den FC Bayern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bayern München unter Jupp Heynckes &#8211; das ist der beste FC Bayern, den es je gab. Das zumindest meint der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber.</strong></p>
<p>Bayern München unter Jupp Heynckes &#8211; das ist der beste FC Bayern, den es je gab. Das zumindest meint der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber. &#8220;Ich verfolge den FC Bayern seit den späten 1950er Jahren. Und meiner Meinung nach hat er noch nie so kompakt und so gut Fußball gespielt wie derzeit&#8221;, sagte Stoiber der Welt. Die Münchner könnten sich sogar mit dem amtierenden Champions-League-Sieger messen: &#8220;Ich vergleiche den FC Bayern mit dem FC Barcelona. Er hat eine ähnliche Spielweise.&#8221;</p>
<p>Der 70-Jährige, der dem Aufsichtsrat der Bayern angehört, gibt seinem Klub gute Chancen, das Endspiel in der Königsklasse am 19. Mai 2012 zu erreichen. &#8220;Gut, wir haben vielleicht keinen Lionel Messi, und um ins Finale zu kommen, musst du an Riesenmannschaften wie Real Madrid, Manchester United oder AC Mailand vorbei. Doch die Voraussetzungen sind gut, wir dürfen träumen. Denn das Finale kommt so schnell nicht wieder nach München&#8221;, sagte er.</p>
<p>Die aktuelle Bayern-Mannschaft steht für Stoiber noch über den großen Teams der Vergangenheit. &#8220;Wir hatten oft überragende Spieler, Paul Breitner, Lothar Matthäus oder Oliver Kahn. Aber die technische Brillanz und Geschlossenheit der gesamten Mannschaft war nie so groß wie jetzt. Die Spielkultur ist die höchste in meiner Zeit als Bayern-Fan&#8221;, sagte er. Diese Entwicklung geht laut Stoiber auf die Rückkehr von Trainer Jupp Heynckes zurück. Dieser schaffe es, anders als Vorgänger Louis van Gaal, auf Ideen der Spieler einzugehen.</p>
<p>Positiv sieht Stoiber zudem, dass der FC Bayern &#8220;sein Image vom Klub der Millionarios abgelegt, sich gewandelt (hat). Zu einem Verein mit Herz. Der nicht nur den kalten Erfolg anstrebt. Der Verein hat eine soziale Affinität.&#8221;</p>
<p>Der Entwicklung des Rekordmeisters sind laut Stoiber aber Grenzen gesetzt. Ein Transfer von Weltfußballer Lionel Messi aus Barcelona nach München hält er für &#8220;kaum darstellbar. Mit Franck Ribéry und Arjen Robben sind wir schon in eine besondere Liga eingestiegen. Das sind Weltklassespieler. Aber du siehst gleichzeitig, dass gute Nachwuchsarbeit sehr viel wert ist. Wie Bastian Schweinsteiger sich sportlich und menschlich entwickelt hat, ist beachtlich. Auch Thomas Müller. Das sind Spieler für große Spiele. Für ganz große Spiele.&#8221;</p>
<p><!-- aeEndAds --><em>München (SID)</em></p>
<p>Quelle: <a href="http://www.donaukurier.de/sport/fussball/champions-league/Fussball-Champions-League-Stoiber-FC-Bayern-gut-wie-nie;art155372,2501896">http://www.donaukurier.de/sport/fussball/champions-league/Fussball-Champions-League-Stoiber-FC-Bayern-gut-wie-nie;art155372,2501896</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein Ehrenamt in Brüssel. Bürger danken für spürbare Entlastungen.</title>
		<link>http://www.stoiber.de/mein-ehrenamt-in-brussel-burger-danken-fur-spurbare-entlastungen-320/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 13:12:11 +0000</pubDate>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Stoiber: Über dieses Schreiben habe ich mich ganz besonders gefreut:</p>
<p>&#8220;Sehr geehrter Herr Stoiber,</p>
<p>Politiker werden meistens kritisiert und in vielen Fällen ist es leider begründet.<br />
Ich schreibe Ihnen heute, um mich bei Ihnen ausdrücklich zu bedanken. Sie haben durch Ihren Einsatz für die zeitlich vorgezogene Entbürokratisierung der Regelungen für den elektronischen Geschäftsverkehr, hier §14 UStG, sehr vielen kleinen Unternehmen die Möglichkeit gegeben, schnell Kosteneinsparungen zu realisieren und damit letztendlich durch den Einsatz elektronischer Mittel Betriebsgrößenvorteilen großer Unternehmen besser entgegen treten zu können.<br />
Meine Frau betreibt zwei unabhängige Tankstellen im Eigentum. Wir kaufen Kraftstoffe selbst ein. Beide Tankstellen verfügen seit dem Jahr 2004 über ein modernes Warenwirtschaftssystem, das von Anbeginn in der Lage war, Rechnungen im pdf-Format als Anlage einer email an Rechnungskunden zu versenden. An den beiden Tankstellen fallen monatlich ca. 700 Rechnungen an.</p>
<p>Die bisherige Rechtslage bedeutete, dass der elektronische Rechnungsversand zwar auch mit Signatur möglich gewesen aber auch wesentlich zu teuer für einen derart kleinen Betrieb gewesen wäre. Deshalb wurden diese Rechnungen von Hand gefalzt, kuvertiert und den Kunden ausgehändigt. Wir haben jetzt dank Ihres Einsatzes den Rechnungsversand umgestellt und sind bei unseren Kunden sehr überwiegend auf positive Resonanz gestoßen. Von den 700 Rechnungen werden nun ca. 550 elektronisch versandt. Das bedeutet für uns einen verbesserten Kundenservice, zufriedenere Mitarbeiter, streßärmere Kassiervorgänge und Papier- und Druckkostenersparnisse. Gleichzeitig gibt es keine Nachteile für die Finanzverwaltung, die ihre Steuerkontrollen im Zweifelsfall nun eher schneller und besser erledigen kann als vorher.<br />
Das wollte ich Ihnen mitteilen. Ich wünsche Ihnen alles Gute.</p>
<p>Thomas Wild&#8221;</p>
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