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Nachrichten, News und Meldungen zum Thema FCB bzw. FC Bayern und Dr. Edmund Stoiber

Edmund Stoiber im SPORT1-Interview über den FC Bayern, Pep Guardiola und Uli Hoeneß

„Uli Hoeneß hat einen Riesen-Rückhalt“

München – Im exklusiven Interview mit SPORT1 spricht Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber über die Saisonziele, den Ex-Präsidenten und Guardiolas Abschied.

Er kennt das Innenleben des deutschen Rekordmeisters so gut wie nur wenige:

Edmund Stoiber hat als Mitglied des Aufsichtsrats und als Vorsitzender des Verwaltungsrats beim FC Bayern Einblick in alle wichtigen Entscheidungen.

Für SPORT1 nahm sich der langjährige bayrische Ministerpräsident viel Zeit für ein exklusives Interview, in dem er über die Zukunft von Uli Hoeneß und Phillip Lahm, die Rolle von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, den Abschied von Pep Guardiola und die Saisonziele sprach.

(Das ganze Interview mit Edmund Stoiber ab 18.30 Uhr in Bundesliga Aktuell im TV auf SPORT1)

Dr. Edmund Stoiber über…

das Rennen um die deutsche Meisterschaft:

„Acht Punkte sind ein gutes Polster, aber diese Situation kann sich durch die Drei-Punkte-Regelung sehr schnell wieder ändern. Wir haben noch das Spiel in Dortmund und weitere schwierige Partien, vor allem im Zusammenhang mit der Belastung der Champions League und des DFB-Pokals. Von diesem Gerede, sie sind nicht mehr einzuholen und spielen in einer eigenen Klasse, halte ich nicht viel. Wir haben ja in Mönchengladbach leider gezeigt, dass es ganz schnell auch anders gehen kann: Alaba nicht da, Innenverteidigung etwas zu weit aufgerückt, eine Mannschaft wie Gladbach in einer hervorragenden Phase – dann steht’s 0:3. Insofern sind acht Punkte ein beachtliches Polster, aber kein Ruhekissen.“

die Verletzungen von Jerome Boateng und Javi Martinez:

„Zwei solche Innenverteidiger zu verlieren, ist nicht gut – vor allem nicht im Hinblick auf die größeren Spiele. Boatengs Verlust wiegt gerade in den Spielen gegen Juventus, vielleicht dann auch im Viertel- und Halbfinale, schwer. Das ist schon eine Verschlechterung unserer Chancen. Das können wir sicherlich mit großer Kraft ausgleichen.“

den Abschied von Pep Guardiola:

Karl-Heinz Rummenigge hat ja frühzeitig erklärt, den Vertrag verlängern zu wollen. Aber die Signale waren ja schon im Oktober oder November da, dass es schwierig werden würde, Guardiola zu halten. Am Ende ist das seine Entscheidung. Er braucht eine neue Herausforderung, anscheinend im Drei-Jahres-Rhythmus. Er sagte ja auch, das sein viertes Jahr in Barcelona ein Fehler war und er das Sabbatjahr eher hätte einlegen müssen.“

Nachfolger Carlo Ancelotti:

„Wichtig ist, dass der Verein nun wirklich schnell gehandelt hat und eine hervorragende Lösung nach Guardiola präsentiert hat, die überall auf große Resonanz und hohe Akzeptanz gestoßen ist. Carlo Ancelotti ist einer der ganz großen Trainer.“

die Chance, dass sich Guardiola wie Jupp Heynckes mit dem Triple verabschiedet:

„Pep ist Pep, und Jupp ist Jupp. Du kannst einen Champions-League-Sieg nicht planen. Es ist nicht fair, alles immer nur auf das Maximale und das Optimale zu konzentrieren. Die deutsche Meisterschaft ist der ehrlichste Titel. Bei der Champions League kommt es auf die Auslosung und Fitness an. Wir haben das ja letzte Saison gegen Barcelona gesehen. Es waren zwei begeisternde Spiele, aber am Ende fehlten mit Arjen Robben und Franck Ribery unsere beiden Außen. Wir hatten damals auch noch keinen Douglas Costa, keinen Kingsley Coman. Und es gab mehrere Verletzte. In solch großen Spielen kommt es darauf an, dass die bestmögliche Elf spielt.“

das Ansehen von Uli Hoeneß nach der Haftstrafe:

„Uli Hoeneß hat einen Riesen-Rückhalt im gesamten Verein. Der Verein und die Anhänger haben seine persönlichen Fehler nie zum Gegenstand gemacht, um ihm nicht das Vertrauen zu geben. Karl-Heinz Rummenigge und die gesamte Führung sind mit Uli Hoeneß immer verbunden und haben immer versucht, ihm diesen schweren Teil des Lebens durch Treue und Freundschaft zu mildern. Das ist schon ein gewaltiger Einschnitt im Leben eines jeden Menschen. Viele der modernen Strukturen – von der Allianz Arena bis hin zur Bildung einer Aktiengesellschaft – hat Uli Hoeneß geschaffen.“

eine mögliche Rückkehr von Hoeneß als Klubpräsident:

„Jetzt wird er mit seiner Frau eine längere Urlaubsphase einlegen, ehe er zurückkommt. Nach so einer schweren Zeit muss man Abstand finden, um sich wirklich zu regenerieren. Das steckt man ja nicht so ohne Weiteres weg. So wie ich ihn kenne, hat er das natürlich schon als einen der entscheidenden Einschnitte seines Lebens empfunden. Uli Hoeneß muss sich selbst klar werden, ob er noch einmal ein Amt anstrebt, oder ob er sagt: ‚Das war’s dann doch.‘ Ich finde vor allem großartig, dass Karl Hopfner klar erklärt hat: ‚Wir werden uns im Sommer zusammensetzen und über die Zukunft des FC Bayern reden. Je nachdem, was Uli Hoeneß für sich entscheidet: Ich stehe dem nicht im Wege.'“

Karl-Heinz Rummenigge:

„Es gibt viele große und großartige Fußballer in Deutschland, die dem Fußball verbunden geblieben sind als Trainer, Kommentatoren oder Berater. Aber als Welt-, Europameister oder Champions-League-Sieger, wie es Kalle Rummenigge in seiner Karriere war, auch als CEO einer so großen Aktiengesellschaft einer so großen internationalen Herausforderung Rechnung zu tragen, da kann ich nur sagen: Hut ab! Der Mann ist als Vorstandsvorsitzender sicherlich genauso sonderklasse, wie er es als Spieler beim FC Bayern war. 60 ist ja noch kein Alter, das Rentenalter liegt ja bei 67. Für Kalle Rummenigge und andere gilt diese Grenze noch nicht als absolute Grenze für ihre Aktivitäten. Ich wünsche mir, dass er noch lange bleibt.“

Philipp Lahm als Bayern-Funktionär:

„Es ist nicht ausgeschlossen, dass er durchaus andere Aufgaben übernehmen könnte. Philipp Lahm ist nicht nur hochintelligenter und fantastischer Fußballer, sondern auch ein hochintelligenter Mensch. Er hat alle Qualität für alle Ämter.“

Quelle: http://www.sport1.de/fussball/bundesliga/2016/02/edmund-stoiber-im-sport1-interview-ueber-den-fc-bayern-pep-guardiola-und-uli-hoeness

Stoiber verrät: Bayern hat einen Plan B zu Pep

München – Geht Pep Guardiola oder bleibt er? Jetzt hat sich Bayern-Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber gegenüber der tz geäußert – und verraten, dass der Verein einen Plan B hat.
FCB-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat die Entscheidung im Vertragspoker um die Zukunft von Trainer Pep Guardiola schon vor einigen Wochen terminiert, in den nächsten Tagen ist es so weit. Nach dem letzten Hinrundenspiel des FC Bayern am Samstag in Hannover soll Klarheit herrschen. „Es gibt eine Weihnachtsüberraschung. So oder so“, hatte der Vorstandsvorsitzende der Münchner gesagt. Die Bayern wollen ihren Coach unbedingt halten, doch auch für den Fall eines Abschieds ist der Rekordmeister gerüstet.

„Der Trainer weiß, dass man ihn gerne weiterhin beim FC Bayern halten würde. Er selbst hat darum gebeten, dass erst dann im Detail gesprochen wird, wenn die Hinrunde beendet ist. Und das ist in Ordnung so. Aber der Vorstand ist ein guter Vorstand, der auch einen Plan B hat“, verrät FCB-Aufsichtsratsmitglied Edmund Stoiber der Münchner tz.
Auch wenn die Verantwortlichen auf Guardiola warten, waren sie in der jüngeren Vergangenheit nicht untätig. „Es wird nicht abgewartet und erst dann weitergeschaut, wenn Plan A nicht klappt. Es geht immer weiter“, so Stoiber weiter. Der ehemalige Ministerpräsident Bayerns ist trotz der ungewissen Zukunft voll des Lobes für Guardiola: „Pep Guardiola ist voller Leidenschaft für seine Aufgabe, er lebt jedes Spiel. Er tut dem FC Bayern, aber auch der gesamten Bundesliga, gut. Er genießt höchsten Respekt. Aber wir wissen auch, dass die Dinge nach wie vor offen sind – und das wird respektiert.“

Quelle: http://www.tz.de/sport/fc-bayern/fc-bayern-muenchen-edmund-stoiber-verraet-bayern-einen-plan-b-pep-guardiola-5964660.html

Stoiber verrät Stand bei Reus-Transfer

München – Heribert Bruchhagen ist am Sonntag im „Doppelpass“ auf Paul Breitner losgegangen. Edmund Stoiber plauderte derweil über das Thema Marco Reus.

Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen war am Sonntag zu Gast in „Der Volkswagen Doppelpass“ bei Sport1 und hat sich unter anderem zur aktuellen Situation bei Eintracht Frankfurt geäußert. Dazu konterte er den Vorwurf von Paul Breitner, dass die anderen Vereine unfähig seien. Auch Edmund Stoiber, Aufsichtsratsmitglied beim FC Bayern München, fand Breitners Aussagen „zweifelsohne überzogen“. Ein möglicher Wechsel von Marco Reus zum FC Bayern sei weiter eine „ernsthafte Überlegung“. Bruchhagen und Stoiber sprachen auch über das vergangene Woche bekannt gewordene Fehlverhalten des BVB-Stars.

Die wichtigsten Aussagen aus der Sendung.

Heribert Bruchhagen auf Sport1 …

… über Paul Breitners Vorwurf, die anderen Vereine seien unfähig: „Er hat sich in die Hängematte der Wohlfühloase FC Bayern gelegt, obwohl er irgendwo anders einen Managerposten bekommen hätte. Das einzige Mal, dass er Verantwortung übernommen hat, war als Corporal im Film ‚Potato Fritz‘! Da hat er ein Team geführt. Es steht ihm nicht zu, das zu sagen. Er hat das überpointiert und vielleicht auch aus einer Weinlaune heraus gesagt. Paul Breitner weiß gar nicht, wie schwer es ist, beispielsweise Manager in Nürnberg zu sein.“

… über die auslaufenden Verträge von Kevin Trapp und Carlos Zambrano: „Wir haben diesen Spielern Angebote gemacht, bei denen sich die Eintracht sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat. Wir sind sehr optimistisch, dass die Spieler die Verträge auch annehmen. Aber: Wenn einer geht, kommt ein anderer!“

… über die Krise in Dortmund: „Man reagiert auf die neue Situation ein bisschen hyperaktiv und nicht souverän genug. Das 0:1 gegen die Hertha am vergangenen Spieltag war sinnbildlich. Da konnte Julian Schieber durch die komplette Abwehr mit einem leichten Wackler spazieren. Von den zehn Niederlagen hat der BVB neunmal das Spiel dominiert. Sie konnten ihr dominantes Spiel nur nicht in Tore ummünzen. Ich bin aber überzeugt von der kämpferischen Einstellung von Jürgen Klopp. Ich bin mir sicher: In der Tabelle der Rückrunde wird Dortmund Zweiter! Es klingt jetzt blöd, aber für mich hat Borussia Dortmund gewonnen. Und zwar deswegen, wie sie in dieser schweren Situation auftreten. Dieser Zusammenhalt ist die beste Voraussetzung, die Krise zu meistern. Jürgen Klopp hat auch schon in Mainz schwere Rückschläge erlitten.“

… über das Fehlverhalten von Marco Reus: „Das war natürlich sehr unvernünftig. Aber Marco Reus muss sich auch ziemlich allein gelassen gefühlt haben. Ich frage mich: Wo waren denn die Berater, die eigentlich die Lebensplanung der Spieler organisieren sollen und damit Millionen verdienen?“ Das Ganze hat aber auch was Gutes für den BVB: Ich glaube Marco Reus ist jetzt eher geneigt dazu, seinen Vertrag zu verlängern.“

Edmund Stoiber auf Sport1 …

… über die Krise in Dortmund: „Das Potenzial ist Champions-League-mäßig. Sie haben dort begeisternde Spiele abgeliefert. Einige Spiele sind zu Beginn unglücklich verloren gegangen. Jetzt sind sie aber insgesamt schwächer geworden. Werder Bremen ist jetzt nicht gerade ein Überflieger. Ich kann mir das vorstellen, was da passiert: Dort sind so viele Spitzenspieler und die denken, dass der Verein eigentlich ganz woanders hingehört. Jetzt verändert sich was im Kopf, jetzt kommt die Angst dazu! Mats Hummels zum Beispiel tut sich im Moment sehr schwer. Die Pause tut den Dortmundern jetzt gut. Jeder Sieg muss in der Rückrunde aber unendlich hart erarbeitet werden. Es wird ein schwieriger Balanceakt zwischen Champions League-Achtelfinale gegen Juventus Turin und Abstiegskampf in der Bundesliga werden. Diese Situation müssen sie jetzt psychologisch annehmen. Ich halte es aber für ausgeschlossen, dass der BVB da unten nicht rauskommt.“

… über das Fehlverhalten von Marco Reus: „Das ist in der Tat ein gravierendes Delikt. Das ist eine ganze bittere Angelegenheit für den Jungen und das wird auch sein Leben verändern. Er hat ja nach Ansicht der Außenwelt kein strenges Urteil bekommen. Das wirkt nach.“

… über einen möglichen Transfer von Marco Reus zu den Bayern: „Ein Transfer ist eine ernsthafte Überlegung, aber zurzeit nicht aktuell. Ein Marco Reus will aber auch mal vorne stehen.“

… über Paul Breitners Vorwurf, die anderen Vereine seien unfähig: „Das ist sicherlich nicht die Meinung des FC Bayern München. Paul Breitner ist kein Diplomat. Da hat er zweifelsohne überzogen.“

Quelle: https://www.merkur-online.de/sport/fc-bayern/reus-transfer-ernsthafte-ueberlegung-aber-nicht-aktuell-zr-4560726.html

Stoiber bei hart aber fair: Von Schurken und Helden – wie hat 2014 die Welt verändert?

Hier der Weltmeistertitel, da der blutige Ukraine-Konflikt – 2014 war ein Jahr zwischen Jubel und Bangen. Löw, Putin, Merkel, Hoeneß: Wer waren die Helden des Jahres, wer die Schurken? „hart aber fair“ diskutiert die Jahresbilanz 2014!

Die Sendung finden Sie hier: http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/videos/videovonschurkenundheldenwiehatdieweltveraendert102.html

 

Stoiber lobt Baskets: „Zweite große Säule des FCB“

München – Einen Tag nach dem Titelgewinn in Berlin haben die Bundesliga-Basketballer des FC Bayern München ihren Meistercoup mit knapp 600 Fans vor ihrer Heimspielhalle gefeiert.

Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber lobte das Team von Trainer Svetislav Pesic. „Ihr seid die zweite große Säule des FC Bayern. Ich bin stolz darauf, dass ihr den Basketball so voran gebracht habt“, sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident am Donnerstag. Die Münchner hatten am Vorabend im Duell mit ALBA Berlin die Playoff-Serie um die deutsche Meisterschaft mit 3:1 für sich entschieden.

Quelle: http://www.tz.de/sport/fcb-basketball/edmund-stoiber-lobt-bayern-baskets-zweite-grosse-saeule-fcb-3640921.html

„Der Titel wäre für Uli Hoeneß“

Basketballfan und Ex-Ministerpräsident Stoiber über das erfolgreiche Projekt des FC Bayern und seinen ehemaligen Chef

Von Marcel Friederich

In Rosenheim hat Edmund Stoiber (72) einst selbst Basketball gespielt, die Passion lebt er noch heute aus. Bei Heimspielen des FC Bayern München ist der ehemalige Ministerpräsident fast immer als Zuschauer in der Halle zu sehen. So auch heute Abend, wenn es für die Bayern im fünften Play-off-Match gegen Oldenburg um den Einzug ins Meisterschaftsfinale geht (19.30 Uhr, Sport1). Im Interview spricht das Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern München über die Aussichten, eine deutliche Etaterhöhung und Uli Hoeneß‘ Haftstrafe.

Die Welt:

Fast bei jedem Heimspiel der Bayern-Basketballer sieht man Sie mitfiebern. Woher kommt Ihre Leidenschaft?

In meiner Jugendzeit habe ich selbst Basketball gespielt. Das war in der Schulmannschaft auf dem Ignaz-Günther-Gymnasium in Rosenheim. Mein großer Vorteil war die Körpergröße: Mit 13, 14 Jahren bin ich schon fast 1,80 Meter lang gewesen. Die anderen Jungs waren kleiner, sodass ich besonders unter dem Korb stark war.

Warum sind Sie dann kein Profi-Basketballer, sondern Politiker geworden?

Leider fehlte mir die Grundschnelligkeit. Mit Mühe bin ich die 100 Meter zwischen 12,7 und 13 Sekunden gelaufen. Für den Spitzensport war das viel zu langsam. Außerdem gab es während meiner Jugendzeit in den 50er-Jahren nur ganz wenige Basketballplätze und Hallen. Damals ist man fast automatisch zum Fußball gekommen.

Doch inzwischen ist Basketball in München eine echte Hausnummer geworden …

Voll und ganz. Nach dem Aufstieg 2011 haben wir jetzt erstmals Platz eins nach der Hauptrunde erreicht. In der Euroleague, der Königsklasse des Basketballs, standen wir unter den besten 16. Den Einzug ins Viertelfinale haben wir nur knapp verpasst. Sehr gute Spieler kommen gerne zu uns, zum Beispiel Malcolm Delaney, der uns als Sprungbrett in die NBA sieht. Dazu hat sich ein sehr lautstarkes und auch fachkundiges Publikum von über 6000 Zuschauern pro Spiel etabliert. Basketball ist definitiv angekommen in München. Jetzt wollen wir unbedingt ins Finale einziehen und den Meistertitel holen.

Allerdings müssen die Bayern heute Abend noch zum entscheidenden Halbfinalspiel gegen Oldenburg antreten. Dagegen hat Alba Berlin das Finalticket schon gebucht…

Sollten auch wir uns durchsetzen, wäre das ein Traumfinale. Jedes Mal, wenn München und Berlin aufeinandertreffen, ist sehr viel Dynamik, sehr viel Schmackes im Spiel. Das ist nicht nur FC Bayern gegen Alba, das ist Süden gegen Norden, Bayern gegen Preußen – da kommen viele Dinge zusammen.

Wo würde das Team die Meisterschaft feiern?

Das weiß ich nicht. Aber ich persönlich finde, dass man eine Feier auf dem Marienplatz, wie es die Fußballer machen, nicht einfach nur kopieren sollte.

Hätten Sie Angst, dass sich auf den Marienplatz nur wenige Fans verirren?

Nein, das nicht. Ich glaube schon, dass man dort auch 10.000 Basketball-Anhänger versammeln könnte. Aber ich finde, dass unsere Basketballer lieber eine eigene Note setzen sollten – vielleicht mit einem rauschenden Fest im Audi Dome.

Um international konkurrenzfähig zu sein, wird der Audi Dome, die ehemalige Rudi-Sedlmayer-Halle, perspektivisch aber nicht ausreichen.

Das stimmt. Deshalb gibt es Pläne, neben dem Olympiastadion eine große, topmoderne Arena zu bauen. Diese soll von Red Bull finanziert und von unseren Basketballern sowie dem Eishockey-Klub Red Bull München genutzt werden. Dort sollen 15.000 oder 16.000 Zuschauer hineinpassen.

Dies wäre der nächste Schritt, um die Bayern auf eine Stufe mit Real Madrid oder den FC Barcelona zu bringen?

Dafür ist schon noch einiges zu tun. Momentan haben wir einen Jahresetat von etwa elf bis zwölf Millionen Euro. Für die deutsche Bundesliga ist das gut, aber international sind wir klar zurück. Der Etat von Real Madrid ist drei- bis viermal so hoch, etwa um die 40 Millionen Euro.

Uli Hoeneß war der große Förderer des Basketballs beim FC Bayern. Wird das Projekt auch ohne ihn weitergeführt?

Basketball ist ein großartiges Kind des FC Bayern. Natürlich wurde es entscheidend gezeugt durch Uli Hoeneß. Aber man darf dabei die großartige Vorarbeit des damaligen Vizepräsidenten Bernd Rauch nicht vergessen. Inzwischen wird der Basketball von allen Verantwortlichen des Vereins als zweites großes Standbein neben dem Fußball angesehen. Unser neuer erster Vizepräsident Rudolf Schels, der für die Basketballer hauptverantwortlich ist, kümmert sich vorbildlich darum. Es geht mit derselben Intensität weiter, wie es unter Uli Hoeneß begonnen hat. Nun drängt sich bei uns sogar die Frage auf, ob die Basketballer irgendwann Teil der Aktiengesellschaft werden.

Trotzdem: Wie sehr schmerzt den Verein die Haftstrafe von Hoeneß?

Es ist für Uli in besonderem Maße, aber natürlich auch für den ganzen Verein sehr bitter, dass er für die nächsten dreieinhalb Jahre ins Gefängnis muss. Wir müssen abwarten, ob oder wie ihn diese Zeit verändern wird. Er weiß, dass er einen schweren Fehler begangen hat, der sein Leben stark verändert. Aber es ist eben auch ein Zeichen eines starken Vereins, wenn eine wichtige Persönlichkeit ausfällt, dass andere nachrücken und die Sache weiterführen.

Sollten die Bayern Basketballmeister werden, wäre dieser Titel besonders Uli Hoeneß gewidmet?

Ja. Diese Meisterschaft wäre ein Verdienst von Uli. Den aktuellen Erfolg des FC Bayern im Basketball verbindet man außerordentlich stark mit seinem Namen. Natürlich steht Uli in erster Linie als Münchner Fußballgröße in den Geschichtsbüchern – als Spieler, als Manager und als Präsident. Aber Fakt ist auch: Ohne ihn hätte es den Aufschwung der Basketballer nie gegeben.

Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_sport/article128736423/Der-Titel-waere-fuer-Uli-Hoeness.html

Stoiber bei Jauch am 01.06.14

Fußball-WM in Brasilien – Fest oder Fiasko?

Überall auf der Welt fiebern Fußballfans der WM in Brasilien entgegen – auch in Deutschland. Die Vorfreude auf das große Sportereignis scheint allerdings getrübt. Während die deutsche Mannschaft mit Negativschlagzeilen von sich reden macht, regt sich in Brasilien heftiger Widerstand. Die Sendung vom Sonntagabend.

Das Video der Seundung Finden Sie hier…

Quelle: http://daserste.ndr.de/guentherjauch/

Stoiber: Hoeneß beim FC Bayern „unverzichtbar“

Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber hat am Vorabend des Steuerprozesses gegen Uli Hoeneß die zentrale Rolle des Vereinspräsidenten für den deutschen Fußball-Rekordmeister betont.

„Er ist für uns alle in dieser Situation unverzichtbar, gerade jetzt in den schwierigen Zeiten“, sagte der frühere bayerische Ministerpräsident in der ARD-Sendung „Günther Jauch“ am Sonntagabend. Hoeneß sei „ein tragender Pfeiler“ für den FC Bayern München. Der Bayern-Präsident muss sich von Montag an vor dem Münchner Landgericht wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verantworten. Stoiber verteidigte erneut das Vorgehen des Aufsichtsrats, der einen Rücktritt von Hoeneß als Chef des Kontrollgremiums abgelehnt hatte. Der Aufsichtsrat habe in erster Linie die Interessen des Vereins zu würdigen, erklärte der CSU-Politiker. „90 Prozent der Mitglieder und 92 Prozent der Fans wollen den Uli Hoeneß behalten“, sagte Stoiber. „Da kann man nicht so ohne weiteres als Aufsichtsrat, so lange noch nichts entschieden ist, einfach jetzt Konsequenzen ziehen, die zum Schluss gar nicht gezogen hätten werden können, und dann ist der Schaden viel größer für den Verein“, fügte Stoiber hinzu.
Hoeneß sei weiterhin „ein Freund“ für ihn, versicherte Stoiber. Der Bayern-Präsident wisse, was er getan habe und dass er Konsequenzen aus dem jeweiligen Urteil ziehen müsse. Stoiber rechnet fest mit einem fairen Verfahren. „Ich vertraue darauf, wir haben eine außerordentlich starke Justiz“, sagte er.

Quelle: http://focus.de/finanzen/fussball-stoiber-hoeness-beim-fc-bayern-unverzichtbar_id_3674446.html

Weihnachtsaktionen der Bundesliga-Stiftung

Frankfurt – Traditionell zur Weihnachtszeit unterstützt die Bundesliga-Stiftung ausgewählte Projekte und Organisationen, die sich speziell für Kinder einsetzen. In diesem Jahr wählte die Bundesliga-Stiftung die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hofstede, welche auch vom VfL Bochum gefördert wird, mit ihrem Projekt „Wahrnehmungslandschaft“ sowie „Lichtblick Hasenbergl“ in Kooperation mit dem FC Bayern München aus. Die Förderung dieser beiden Projekte ist der Säule „Förderung von Kindern“ zugeordnet, einer von vier Bereichen, in denen sich die Bundesliga-Stiftung seit ihrer Gründung engagiert.

In Bochum ermöglicht die Bundesliga-Stiftung in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit „Hier, wo das Herz noch zählt“, der karitativen Dachmarke des VfL Bochum 1848, den Bau einer „Wahrnehmungslandschaft“ insbesondere für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf sowie einer Behinderung.

Symbolischer Spatenstich

Hintergrund ist die Schließung der Bochumer Inklusionseinrichtung Graf-von-der-Recke-Schule, deren Schüler ab Sommer 2014 an die GGS Hofstede übergeben werden. Durch die „Wahrnehmungslandschaft“ soll das Miteinander von behinderten und nicht-behinderten Kindern gestärkt werden. Der symbolische Spatenstich zum Projekt wurde nun von Tom Bender, Vorstandvorsitzender der Bundesliga-Stiftung, sowie den Vorstandsmitgliedern des VfL Bochum 1848, Ansgar Schwenken und Christian Hochstätter, und VfL-Cheftrainer Peter Neururer gesetzt.

In München unterstützt die Bundesliga-Stiftung in diesem Jahr das Projekt „Lichtblick Hasenbergl“. Es ist eine lebensbegleitende Einrichtung für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf und dient Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Anlaufstelle in Bezug auf Betreuung, Schulabschluss, Ausbildung und Jobsuche. Dr. Edmund Stoiber, Kurator der Bundesliga-Stiftung, und Kurt Gaugler, Geschäftsführender Vorstand der Bundesliga-Stiftung, überbrachten die gute Nachricht über die Spende kurz vor den Feiertagen an den „Lichtblick“. Die Förderung fließt unmittelbar in das Projekt „Pro10“ für Kinder aus benachteiligten Familien. Ziel des Projektes ist es, frühzeitig den Lebensweg der Kleinen positiv zu beeinflussen und so die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu eröffnen. Insgesamt investiert die Bundesliga-Stiftung rund 35.000 Euro in beide Projekte.

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2013/bundesliga-stiftung–weihnachtsaktionen-der-bundesliga-stiftung-in-bochum-und-m-nchen.php