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Stoiber: „Talent und Machtwillen Söders früh gesehen!“

Markus Söder, der Kronprinz, musste lange warten, um Ministerpräsident zu werden. Edmund Stoiber war bis 2007 Ministerpräsident in Bayern und kann jetzt nachempfinden, wie es Markus Söder geht.

Mit der Wahl zum bayerischen Ministerpräsidenten übernehme Markus Söder die Verantwortung für ein Bundesland, das überall auf der Welt als besonders starkes Stück Deutschland angesehen werde, sagte Bayerns Ex-Ministerpräsident Edmund Stoiber im interview mit dem Bayern 2-radioWelt. Die dem Machtwechsel vorausgegangenen Konflikte in der CSU bedauert Stoiber:

„Natürlich gab es immer auch Auseinandersetzungen um dieses bedeutende Amt. Denken Sie nur an den Wettbewerb zwischen Theo Waigel und mir Anfang der 1990er Jahre.“

Im Hinblick auf den Machtwechsel erklärte Edmund Stoiber:

„Es geht jetzt nicht alleine um Sentimentalitäten und Gefühle. Seehofer hatte eine erfolgreiche Zeit als Ministerpräsident, er hat Bayern weiter nach vorne gebracht und jetzt ein bedeutendes, schwieriges Amt in Deutschland übernommen.“

Entscheidend sei jetzt die Zusammenarbeit, dazu müsse man nicht in jedem Punkt übereinstimmen.

Quelle: https://www.br.de/radio/bayern2/edmund-stoiber-markus-soeder-bayerischer-ministerpraesident-100.html

Sendehinweis: Streit um ersten linken Ministerpräsidenten – Ist Deutschland schon so weit?

Edmund Stoiber bei Anne Will

Thema: Streit um ersten linken Ministerpräsidenten – Ist Deutschland schon so weit?

Am 05.11.2015 um 22:45 Uhr bei ARD

Bundespräsident Joachim Gauck hat 25 Jahre nach dem Mauerfall mit Blick auf die Regierungsbildung in Thüringen Zweifel geäußert, ob die Linkspartei einen Ministerpräsidenten in Deutschland stellen sollte. Ungeachtet der Zweifel des Bundespräsidenten hat sich die thüringische SPD in ihrer Mitgliederbefragung für ein rot-rot-grünes Regierungsbündnis unter der Führung von Bodo Ramelow ausgesprochen. Riskiert die SPD ihre Glaubwürdigkeit, wenn sie Ramelow im Dezember zum Ministerpräsidenten wählt? Ist der Bundespräsident mit seiner Stellungnahme über die Regierungsbildung in Thüringen zu weit gegangen? Und ist die Debatte, ob die DDR ein Unrechtsstaat war, ein gewichtiges Argument gegen einen linken Ministerpräsidenten oder vielmehr westdeutsche Selbstgefälligkeit?  | mehr

Quelle: http://daserste.ndr.de/annewill/