Archiv der Kategorie: FCB

Nachrichten, News und Meldungen zum Thema FCB bzw. FC Bayern und Dr. Edmund Stoiber

Stoiber verrät Stand bei Reus-Transfer

München – Heribert Bruchhagen ist am Sonntag im „Doppelpass“ auf Paul Breitner losgegangen. Edmund Stoiber plauderte derweil über das Thema Marco Reus.

Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen war am Sonntag zu Gast in „Der Volkswagen Doppelpass“ bei Sport1 und hat sich unter anderem zur aktuellen Situation bei Eintracht Frankfurt geäußert. Dazu konterte er den Vorwurf von Paul Breitner, dass die anderen Vereine unfähig seien. Auch Edmund Stoiber, Aufsichtsratsmitglied beim FC Bayern München, fand Breitners Aussagen „zweifelsohne überzogen“. Ein möglicher Wechsel von Marco Reus zum FC Bayern sei weiter eine „ernsthafte Überlegung“. Bruchhagen und Stoiber sprachen auch über das vergangene Woche bekannt gewordene Fehlverhalten des BVB-Stars.

Die wichtigsten Aussagen aus der Sendung.

Heribert Bruchhagen auf Sport1 …

… über Paul Breitners Vorwurf, die anderen Vereine seien unfähig: „Er hat sich in die Hängematte der Wohlfühloase FC Bayern gelegt, obwohl er irgendwo anders einen Managerposten bekommen hätte. Das einzige Mal, dass er Verantwortung übernommen hat, war als Corporal im Film ‚Potato Fritz‘! Da hat er ein Team geführt. Es steht ihm nicht zu, das zu sagen. Er hat das überpointiert und vielleicht auch aus einer Weinlaune heraus gesagt. Paul Breitner weiß gar nicht, wie schwer es ist, beispielsweise Manager in Nürnberg zu sein.“

… über die auslaufenden Verträge von Kevin Trapp und Carlos Zambrano: „Wir haben diesen Spielern Angebote gemacht, bei denen sich die Eintracht sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat. Wir sind sehr optimistisch, dass die Spieler die Verträge auch annehmen. Aber: Wenn einer geht, kommt ein anderer!“

… über die Krise in Dortmund: „Man reagiert auf die neue Situation ein bisschen hyperaktiv und nicht souverän genug. Das 0:1 gegen die Hertha am vergangenen Spieltag war sinnbildlich. Da konnte Julian Schieber durch die komplette Abwehr mit einem leichten Wackler spazieren. Von den zehn Niederlagen hat der BVB neunmal das Spiel dominiert. Sie konnten ihr dominantes Spiel nur nicht in Tore ummünzen. Ich bin aber überzeugt von der kämpferischen Einstellung von Jürgen Klopp. Ich bin mir sicher: In der Tabelle der Rückrunde wird Dortmund Zweiter! Es klingt jetzt blöd, aber für mich hat Borussia Dortmund gewonnen. Und zwar deswegen, wie sie in dieser schweren Situation auftreten. Dieser Zusammenhalt ist die beste Voraussetzung, die Krise zu meistern. Jürgen Klopp hat auch schon in Mainz schwere Rückschläge erlitten.“

… über das Fehlverhalten von Marco Reus: „Das war natürlich sehr unvernünftig. Aber Marco Reus muss sich auch ziemlich allein gelassen gefühlt haben. Ich frage mich: Wo waren denn die Berater, die eigentlich die Lebensplanung der Spieler organisieren sollen und damit Millionen verdienen?“ Das Ganze hat aber auch was Gutes für den BVB: Ich glaube Marco Reus ist jetzt eher geneigt dazu, seinen Vertrag zu verlängern.“

Edmund Stoiber auf Sport1 …

… über die Krise in Dortmund: „Das Potenzial ist Champions-League-mäßig. Sie haben dort begeisternde Spiele abgeliefert. Einige Spiele sind zu Beginn unglücklich verloren gegangen. Jetzt sind sie aber insgesamt schwächer geworden. Werder Bremen ist jetzt nicht gerade ein Überflieger. Ich kann mir das vorstellen, was da passiert: Dort sind so viele Spitzenspieler und die denken, dass der Verein eigentlich ganz woanders hingehört. Jetzt verändert sich was im Kopf, jetzt kommt die Angst dazu! Mats Hummels zum Beispiel tut sich im Moment sehr schwer. Die Pause tut den Dortmundern jetzt gut. Jeder Sieg muss in der Rückrunde aber unendlich hart erarbeitet werden. Es wird ein schwieriger Balanceakt zwischen Champions League-Achtelfinale gegen Juventus Turin und Abstiegskampf in der Bundesliga werden. Diese Situation müssen sie jetzt psychologisch annehmen. Ich halte es aber für ausgeschlossen, dass der BVB da unten nicht rauskommt.“

… über das Fehlverhalten von Marco Reus: „Das ist in der Tat ein gravierendes Delikt. Das ist eine ganze bittere Angelegenheit für den Jungen und das wird auch sein Leben verändern. Er hat ja nach Ansicht der Außenwelt kein strenges Urteil bekommen. Das wirkt nach.“

… über einen möglichen Transfer von Marco Reus zu den Bayern: „Ein Transfer ist eine ernsthafte Überlegung, aber zurzeit nicht aktuell. Ein Marco Reus will aber auch mal vorne stehen.“

… über Paul Breitners Vorwurf, die anderen Vereine seien unfähig: „Das ist sicherlich nicht die Meinung des FC Bayern München. Paul Breitner ist kein Diplomat. Da hat er zweifelsohne überzogen.“

Quelle: https://www.merkur-online.de/sport/fc-bayern/reus-transfer-ernsthafte-ueberlegung-aber-nicht-aktuell-zr-4560726.html

Stoiber bei hart aber fair: Von Schurken und Helden – wie hat 2014 die Welt verändert?

Hier der Weltmeistertitel, da der blutige Ukraine-Konflikt – 2014 war ein Jahr zwischen Jubel und Bangen. Löw, Putin, Merkel, Hoeneß: Wer waren die Helden des Jahres, wer die Schurken? „hart aber fair“ diskutiert die Jahresbilanz 2014!

Die Sendung finden Sie hier: http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/videos/videovonschurkenundheldenwiehatdieweltveraendert102.html

 

Stoiber lobt Baskets: „Zweite große Säule des FCB“

München – Einen Tag nach dem Titelgewinn in Berlin haben die Bundesliga-Basketballer des FC Bayern München ihren Meistercoup mit knapp 600 Fans vor ihrer Heimspielhalle gefeiert.

Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber lobte das Team von Trainer Svetislav Pesic. „Ihr seid die zweite große Säule des FC Bayern. Ich bin stolz darauf, dass ihr den Basketball so voran gebracht habt“, sagte der ehemalige bayerische Ministerpräsident am Donnerstag. Die Münchner hatten am Vorabend im Duell mit ALBA Berlin die Playoff-Serie um die deutsche Meisterschaft mit 3:1 für sich entschieden.

Quelle: http://www.tz.de/sport/fcb-basketball/edmund-stoiber-lobt-bayern-baskets-zweite-grosse-saeule-fcb-3640921.html

„Der Titel wäre für Uli Hoeneß“

Basketballfan und Ex-Ministerpräsident Stoiber über das erfolgreiche Projekt des FC Bayern und seinen ehemaligen Chef

Von Marcel Friederich

In Rosenheim hat Edmund Stoiber (72) einst selbst Basketball gespielt, die Passion lebt er noch heute aus. Bei Heimspielen des FC Bayern München ist der ehemalige Ministerpräsident fast immer als Zuschauer in der Halle zu sehen. So auch heute Abend, wenn es für die Bayern im fünften Play-off-Match gegen Oldenburg um den Einzug ins Meisterschaftsfinale geht (19.30 Uhr, Sport1). Im Interview spricht das Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern München über die Aussichten, eine deutliche Etaterhöhung und Uli Hoeneß‘ Haftstrafe.

Die Welt:

Fast bei jedem Heimspiel der Bayern-Basketballer sieht man Sie mitfiebern. Woher kommt Ihre Leidenschaft?

In meiner Jugendzeit habe ich selbst Basketball gespielt. Das war in der Schulmannschaft auf dem Ignaz-Günther-Gymnasium in Rosenheim. Mein großer Vorteil war die Körpergröße: Mit 13, 14 Jahren bin ich schon fast 1,80 Meter lang gewesen. Die anderen Jungs waren kleiner, sodass ich besonders unter dem Korb stark war.

Warum sind Sie dann kein Profi-Basketballer, sondern Politiker geworden?

Leider fehlte mir die Grundschnelligkeit. Mit Mühe bin ich die 100 Meter zwischen 12,7 und 13 Sekunden gelaufen. Für den Spitzensport war das viel zu langsam. Außerdem gab es während meiner Jugendzeit in den 50er-Jahren nur ganz wenige Basketballplätze und Hallen. Damals ist man fast automatisch zum Fußball gekommen.

Doch inzwischen ist Basketball in München eine echte Hausnummer geworden …

Voll und ganz. Nach dem Aufstieg 2011 haben wir jetzt erstmals Platz eins nach der Hauptrunde erreicht. In der Euroleague, der Königsklasse des Basketballs, standen wir unter den besten 16. Den Einzug ins Viertelfinale haben wir nur knapp verpasst. Sehr gute Spieler kommen gerne zu uns, zum Beispiel Malcolm Delaney, der uns als Sprungbrett in die NBA sieht. Dazu hat sich ein sehr lautstarkes und auch fachkundiges Publikum von über 6000 Zuschauern pro Spiel etabliert. Basketball ist definitiv angekommen in München. Jetzt wollen wir unbedingt ins Finale einziehen und den Meistertitel holen.

Allerdings müssen die Bayern heute Abend noch zum entscheidenden Halbfinalspiel gegen Oldenburg antreten. Dagegen hat Alba Berlin das Finalticket schon gebucht…

Sollten auch wir uns durchsetzen, wäre das ein Traumfinale. Jedes Mal, wenn München und Berlin aufeinandertreffen, ist sehr viel Dynamik, sehr viel Schmackes im Spiel. Das ist nicht nur FC Bayern gegen Alba, das ist Süden gegen Norden, Bayern gegen Preußen – da kommen viele Dinge zusammen.

Wo würde das Team die Meisterschaft feiern?

Das weiß ich nicht. Aber ich persönlich finde, dass man eine Feier auf dem Marienplatz, wie es die Fußballer machen, nicht einfach nur kopieren sollte.

Hätten Sie Angst, dass sich auf den Marienplatz nur wenige Fans verirren?

Nein, das nicht. Ich glaube schon, dass man dort auch 10.000 Basketball-Anhänger versammeln könnte. Aber ich finde, dass unsere Basketballer lieber eine eigene Note setzen sollten – vielleicht mit einem rauschenden Fest im Audi Dome.

Um international konkurrenzfähig zu sein, wird der Audi Dome, die ehemalige Rudi-Sedlmayer-Halle, perspektivisch aber nicht ausreichen.

Das stimmt. Deshalb gibt es Pläne, neben dem Olympiastadion eine große, topmoderne Arena zu bauen. Diese soll von Red Bull finanziert und von unseren Basketballern sowie dem Eishockey-Klub Red Bull München genutzt werden. Dort sollen 15.000 oder 16.000 Zuschauer hineinpassen.

Dies wäre der nächste Schritt, um die Bayern auf eine Stufe mit Real Madrid oder den FC Barcelona zu bringen?

Dafür ist schon noch einiges zu tun. Momentan haben wir einen Jahresetat von etwa elf bis zwölf Millionen Euro. Für die deutsche Bundesliga ist das gut, aber international sind wir klar zurück. Der Etat von Real Madrid ist drei- bis viermal so hoch, etwa um die 40 Millionen Euro.

Uli Hoeneß war der große Förderer des Basketballs beim FC Bayern. Wird das Projekt auch ohne ihn weitergeführt?

Basketball ist ein großartiges Kind des FC Bayern. Natürlich wurde es entscheidend gezeugt durch Uli Hoeneß. Aber man darf dabei die großartige Vorarbeit des damaligen Vizepräsidenten Bernd Rauch nicht vergessen. Inzwischen wird der Basketball von allen Verantwortlichen des Vereins als zweites großes Standbein neben dem Fußball angesehen. Unser neuer erster Vizepräsident Rudolf Schels, der für die Basketballer hauptverantwortlich ist, kümmert sich vorbildlich darum. Es geht mit derselben Intensität weiter, wie es unter Uli Hoeneß begonnen hat. Nun drängt sich bei uns sogar die Frage auf, ob die Basketballer irgendwann Teil der Aktiengesellschaft werden.

Trotzdem: Wie sehr schmerzt den Verein die Haftstrafe von Hoeneß?

Es ist für Uli in besonderem Maße, aber natürlich auch für den ganzen Verein sehr bitter, dass er für die nächsten dreieinhalb Jahre ins Gefängnis muss. Wir müssen abwarten, ob oder wie ihn diese Zeit verändern wird. Er weiß, dass er einen schweren Fehler begangen hat, der sein Leben stark verändert. Aber es ist eben auch ein Zeichen eines starken Vereins, wenn eine wichtige Persönlichkeit ausfällt, dass andere nachrücken und die Sache weiterführen.

Sollten die Bayern Basketballmeister werden, wäre dieser Titel besonders Uli Hoeneß gewidmet?

Ja. Diese Meisterschaft wäre ein Verdienst von Uli. Den aktuellen Erfolg des FC Bayern im Basketball verbindet man außerordentlich stark mit seinem Namen. Natürlich steht Uli in erster Linie als Münchner Fußballgröße in den Geschichtsbüchern – als Spieler, als Manager und als Präsident. Aber Fakt ist auch: Ohne ihn hätte es den Aufschwung der Basketballer nie gegeben.

Quelle: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/print_sport/article128736423/Der-Titel-waere-fuer-Uli-Hoeness.html

Stoiber bei Jauch am 01.06.14

Fußball-WM in Brasilien – Fest oder Fiasko?

Überall auf der Welt fiebern Fußballfans der WM in Brasilien entgegen – auch in Deutschland. Die Vorfreude auf das große Sportereignis scheint allerdings getrübt. Während die deutsche Mannschaft mit Negativschlagzeilen von sich reden macht, regt sich in Brasilien heftiger Widerstand. Die Sendung vom Sonntagabend.

Das Video der Seundung Finden Sie hier…

Quelle: http://daserste.ndr.de/guentherjauch/

Stoiber: Hoeneß beim FC Bayern „unverzichtbar“

Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber hat am Vorabend des Steuerprozesses gegen Uli Hoeneß die zentrale Rolle des Vereinspräsidenten für den deutschen Fußball-Rekordmeister betont.

„Er ist für uns alle in dieser Situation unverzichtbar, gerade jetzt in den schwierigen Zeiten“, sagte der frühere bayerische Ministerpräsident in der ARD-Sendung „Günther Jauch“ am Sonntagabend. Hoeneß sei „ein tragender Pfeiler“ für den FC Bayern München. Der Bayern-Präsident muss sich von Montag an vor dem Münchner Landgericht wegen Steuerhinterziehung in Millionenhöhe verantworten. Stoiber verteidigte erneut das Vorgehen des Aufsichtsrats, der einen Rücktritt von Hoeneß als Chef des Kontrollgremiums abgelehnt hatte. Der Aufsichtsrat habe in erster Linie die Interessen des Vereins zu würdigen, erklärte der CSU-Politiker. „90 Prozent der Mitglieder und 92 Prozent der Fans wollen den Uli Hoeneß behalten“, sagte Stoiber. „Da kann man nicht so ohne weiteres als Aufsichtsrat, so lange noch nichts entschieden ist, einfach jetzt Konsequenzen ziehen, die zum Schluss gar nicht gezogen hätten werden können, und dann ist der Schaden viel größer für den Verein“, fügte Stoiber hinzu.
Hoeneß sei weiterhin „ein Freund“ für ihn, versicherte Stoiber. Der Bayern-Präsident wisse, was er getan habe und dass er Konsequenzen aus dem jeweiligen Urteil ziehen müsse. Stoiber rechnet fest mit einem fairen Verfahren. „Ich vertraue darauf, wir haben eine außerordentlich starke Justiz“, sagte er.

Quelle: http://focus.de/finanzen/fussball-stoiber-hoeness-beim-fc-bayern-unverzichtbar_id_3674446.html

Weihnachtsaktionen der Bundesliga-Stiftung

Frankfurt – Traditionell zur Weihnachtszeit unterstützt die Bundesliga-Stiftung ausgewählte Projekte und Organisationen, die sich speziell für Kinder einsetzen. In diesem Jahr wählte die Bundesliga-Stiftung die Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hofstede, welche auch vom VfL Bochum gefördert wird, mit ihrem Projekt „Wahrnehmungslandschaft“ sowie „Lichtblick Hasenbergl“ in Kooperation mit dem FC Bayern München aus. Die Förderung dieser beiden Projekte ist der Säule „Förderung von Kindern“ zugeordnet, einer von vier Bereichen, in denen sich die Bundesliga-Stiftung seit ihrer Gründung engagiert.

In Bochum ermöglicht die Bundesliga-Stiftung in diesem Jahr in Zusammenarbeit mit „Hier, wo das Herz noch zählt“, der karitativen Dachmarke des VfL Bochum 1848, den Bau einer „Wahrnehmungslandschaft“ insbesondere für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf sowie einer Behinderung.

Symbolischer Spatenstich

Hintergrund ist die Schließung der Bochumer Inklusionseinrichtung Graf-von-der-Recke-Schule, deren Schüler ab Sommer 2014 an die GGS Hofstede übergeben werden. Durch die „Wahrnehmungslandschaft“ soll das Miteinander von behinderten und nicht-behinderten Kindern gestärkt werden. Der symbolische Spatenstich zum Projekt wurde nun von Tom Bender, Vorstandvorsitzender der Bundesliga-Stiftung, sowie den Vorstandsmitgliedern des VfL Bochum 1848, Ansgar Schwenken und Christian Hochstätter, und VfL-Cheftrainer Peter Neururer gesetzt.

In München unterstützt die Bundesliga-Stiftung in diesem Jahr das Projekt „Lichtblick Hasenbergl“. Es ist eine lebensbegleitende Einrichtung für Kinder mit erhöhtem Förderbedarf und dient Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen als Anlaufstelle in Bezug auf Betreuung, Schulabschluss, Ausbildung und Jobsuche. Dr. Edmund Stoiber, Kurator der Bundesliga-Stiftung, und Kurt Gaugler, Geschäftsführender Vorstand der Bundesliga-Stiftung, überbrachten die gute Nachricht über die Spende kurz vor den Feiertagen an den „Lichtblick“. Die Förderung fließt unmittelbar in das Projekt „Pro10“ für Kinder aus benachteiligten Familien. Ziel des Projektes ist es, frühzeitig den Lebensweg der Kleinen positiv zu beeinflussen und so die Chance auf einen Ausbildungsplatz zu eröffnen. Insgesamt investiert die Bundesliga-Stiftung rund 35.000 Euro in beide Projekte.

Quelle: http://www.bundesliga.de/de/liga/news/2013/bundesliga-stiftung–weihnachtsaktionen-der-bundesliga-stiftung-in-bochum-und-m-nchen.php

Stoiber kritisiert Postkarten-Aktion der Jusos

Bayern-Aufsichtsrat Edmund Stoiber hat die Jungsozialisten und SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wegen der Postkarten-Aktion im Zusammenhang mit Uli Hoeneß scharf kritisiert.

München (SID) – Bayern-Aufsichtsrat und CSU-Ehrenvorsitzender Edmund Stoiber (71) hat die Jungsozialisten und auch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wegen der Postkarten-Aktion im Zusammenhang mit dem Münchner Vereinspräsidenten Uli Hoeneß scharf kritisiert. „Dies ist ein beispielloser Vorgang. Es ist unakzeptabel, den Fußball auf diese Weise parteipolitisch zu missbrauchen. Das sind die Geister, die Steinbrück mit seinen Wahlkampf-Angriffen auf den Präsidenten des FC Bayern München gerufen hat. Wer durch seine Äußerungen zu einer solchen Hetzkampagne ermuntert, ist als Kanzler und Integrationsfigur ungeeignet“, ließ der ehemalige bayrische Ministerpräsident und Kanzlerkandidat am Samstag über seinen Sprecher verlauten.

Die SPD wollte sich am 3. Bundesliga-Spieltag am Samstag und Sonntag die Abneigung einiger Fußball-Fans gegenüber Präsident Uli Hoeneß von Bayern München im Bundestagswahlkampf zu Nutze machen. Die Jungsozialisten wollten vor einigen Bundesliga-Stadien Postkarten verteilen, die Hoeneß beim Handschlag mit Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigen. Merkel wird darauf in Anspielung auf Hoeneß‘ Steueraffäre der Spruch in den Mund gelegt: „Glückwunsch, Uli! Wir Steuern das schon.“

Hintergrund der Aktion: Die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Steinbrück fordert im Wahlkampf ein härteres Vorgehen gegen Steuersünder. Steinbrück hatte Hoeneß vor einigen Wochen aufgefordert, das Amt als Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern wegen der Steueraffäre „mindestens ruhen zu lassen“.

Beim FC Bayern und auch den meisten Bundesligisten stößt die Aktion erwartungsgemäß auf wenig Verständnis. „Über die Art und Weise dieses Wahlkampfes muss man nicht groß diskutieren. Je mehr man darüber spricht, desto wichtiger macht man es“, sagte Mediendirektor Markus Hörwick.

Eine Sprecherin der SPD betonte, die Aktion sei keine Kampagne der SPD. Der Grafikdesigner Klaus Staeck habe die Karten gestaltet, die Jusos verteilten diese lediglich.

Quelle: http://www.handelsblatt.com/fussball-bundesliga-stoiber-kritisiert-postkarten-aktion-der-jusos/8687968.html

Stoiber wütend über Steinbrück-Attacke auf Hoeneß

Peer Steinbrück ist der Meinung, dass Steuersünder Uli Hoeneß nicht weiter Aufsichtsratschef beim FC Bayern sein dürfte. Edmund Stoiber wirft ihm „Polemik und öffentlichen Pranger“ vor.

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat den wegen Steuerbetrugs angeklagten Präsidenten Uli Hoeneß vom Triple-Gewinner Bayern München aufgefordert, sein Amt als Aufsichtsratschef „mindestens“ ruhen zu lassen. Dass Hoeneß weiter dem Aufsichtsrat des Rekordmeisters vorsitze, sei „gelinde gesagt merkwürdig“, sagte Steinbrück (66) dem Kölner „Express“.
„Viele Konzerne in Deutschland haben eine Art Verhaltenskodex, der ein Aufsichtsrats- oder Vorstandsmitglied im Fall der Anklage von Steuerbetrug zum Rücktritt veranlassen würde. Und der FC Bayern ist ja nicht nur ein Verein, sondern auch ein Wirtschaftsunternehmen“, sagte Steinbrück, der zugleich Mitglied im Aufsichtsrat von Borussia Dortmund ist.
Edmund Stoiber (71), einst selbst Kanzlerkandidat und derzeit Inhaber eines Sitzes im Bayern-Aufsichtsrat, reagierte erzürnt. „Wer Bundeskanzler werden will, sollte die Grundlagen unseres Rechtsstaates besser kennen. Polemik und öffentlicher Pranger können ein rechtsstaatliches Verfahren nicht ersetzen. Die rechtliche Bewertung dieser Selbstanzeige ist Sache des zuständigen Gerichts“, sagte Stoiber am Sonntag. Der „BVB-Aufsichtsrat Steinbrück“ solle „den Sport aus seinem missratenen Wahlkampf besser heraushalten“.

Steinbrück hatte es als „problematisch“ bezeichnet, „wenn ein Top-Fußballmanager als angeklagter Steuersünder seine Tätigkeit bis zum Urteil nicht mindestens ruhen lassen würde. Das wäre zum Beispiel im Vorstand oder Aufsichtsrat eines Automobil-Konzerns zwingend.“ Der Hinweis dürfte vor allem Audi-Chef Rupert Stadler und VW-Vorstandschef Martin Winterkorn gelten. Beide Auto-Manager sitzen im Bayern-Aufsichtsrat, der weiterhin für einen Verbleib von Hoeneß im Amt ist.

Quelle: http://www.welt.de/sport/fussball/bundesliga/fc-bayern-muenchen/article119135653/Stoiber-wuetend-ueber-Steinbrueck-Attacke-auf-Hoeness.html

Stoiber zum Fall Hoeneß: „Gerichtliche Klärung abwarten“

FC Bayern Aufsichtsrat Dr. Edmund Stoiber will im Fall Hoeneß die gerichtliche Klärung abwarten. Im Münchner Merkur (Donnerstagsausgabe) verweist Stoiber auf den Beschluss des Aufsichtsrats vom 6. Mai 2013, mit dem das Gremium das Rücktrittsangebot von Uli Hoeneß einstimmig ablehnt hatte. Stoiber: „Es bleibt weiter abzuwarten, zu welchem Ergebnis die gerichtliche Klärung dieses Steuerfalls und dieser Selbstanzeige kommt.“

Zugleich erinnerte Stoiber an die „besondere Struktur“ der nicht an der Börse notierten FC Bayern München Aktiengesellschaft. Stoiber: „Bei allen Erwägungen ist auch zu berücksichtigen, dass die FC Bayern München AG zu über 80 Prozent dem Verein und damit den Mitgliedern gehört. Die haben Uli Hoeneß in den Aufsichtsrat entsandt. Ihre Sprechchöre in London, Berlin und München waren nicht zu überhören.“