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Edmund Stoiber: Respekt für die Entscheidung von Markus Söder

„Ich habe größten Respekt für die heutige Entscheidung von Markus Söder, angesichts seiner vielfältigen Zustimmung auch an der CDU-Basis im Interesse der Einheit der Union das Votum des CDU-Bundesvorstands zu akzeptieren und Armin Laschet als gemeinsamen Kanzlerkandidaten der Union mit vollem Einsatz zu unterstützen. Markus Söder wird in diesem schwierigen Wahlkampf eine herausragende Rolle bei der Aktivierung und Motivierung der Basis der Unionsparteien spielen.“

Statement von Edmund Stoiber zur K-Frage in der Union.

„Markus Söder und Armin Laschet haben als erfolgreiche Ministerpräsidenten von zwei großen deutschen Ländern hervorragende Voraussetzungen für das Amt des Bundeskanzlers. Ich kenne Markus Söder natürlich aus nächster Nähe und habe ihn auf seinem politischen Weg über viele Jahre begleitet und gefördert. Die Union braucht einen Kandidaten, hinter dem sich ihre Führung und Basis versammeln können. Das ist für einen erfolgreichen Wahlkampf entscheidend wichtig. Die Herausforderungen nach Corona z.B. in der Wirtschafts- und Klimapolitik werden die Gesellschaft weiter verändern. Der neue Kanzler muss deshalb stärker von vorne führen. Das traue ich Markus Söder absolut zu. Ich würde es begrüßen, wenn er meine Nachfolge nicht nur als Ministerpräsident und Parteivorsitzender, sondern auch als gemeinsamer Kanzlerkandidat von CDU und CSU antritt und als Bundeskanzler erfolgreich die nächste Regierung anführt.“

Stoiber und Laschet besuchten die Junior Uni

Wuppertal. Ein gemeinsamer Wahlkampfauftritt von Spitzenpolitikern der CDU und CSU in Wuppertal? Die Junior Uni macht es möglich. Am Mittwoch besuchten Armin Laschet (CDU) und Edmund Stoiber (CSU) Wuppertals einzigartige Bildungseinrichtung, bevor sie gemeinsam im Laschet-Bus zum nächsten Wahlkampftermin in den Rhein-Sieg-Kreis aufbrachen.

Armin Laschet fühlte sich nach seinem Fernsehduell mit Ministerpräsidentin Hannelore Kraft im Kreis der jungen Studenten und deren Dozenten sichtlich wohl. „Die Naturwissenschaften waren in der Schule zwar nicht so mein Ding. Doch wäre mir als Kind das Wissen in den Mint-Fächern so wie hier vermittelt worden, wäre vielleicht etwas anderes aus mir geworden“, sagte Laschet schmunzelnd. Zuvor hatte er einen Rundgang durch die Unterrichtsräume und Labore im laufenden Uni-Betrieb gemacht.

Den Ausgang des Fernsehduells mit Hannelore Kraft, die übrigens Schirmherrin der Junior Uni ist, wollte Laschet – auch mit einigen Stunden Abstand – nicht bewerten. „Ich habe in der Diskussion alle Kritikpunkte angesprochen. Dafür habe ich heute Morgen viel Zustimmung bekommen. Die Beurteilung, wer Punktsieger ist, möchte ich anderen überlassen“, sagte der CDU-Spitzenkandidat.

Ernst-Andreas Ziegler, Vorsitzender der Geschäftsführung der Junior Uni, nutzte die gut 90 Minuten des Besuches der beiden prominenten Politiker, um die Entwicklung und die bisherigen Erfolge der Junior Uni zu erläutern. Ziegler hob den Wert für die Bildung und Entwicklung vieler Kinder in der Region hervor und sprach von der Begeisterung der Helfer und Unterstützer, die dies ermöglichten. Lambert T. Koch, Rektor der Bergischen Universität, beschrieb die Klammer, mit der die große Hochschule und die Junior Uni verbunden sind. Er appellierte an die Politiker, in die Bildung zu investieren, denn von einer frühen Förderung der Kinder profitiere die Gesellschaft. „Wie wird die Junior Uni finanziert?“, fragte Edmund Stoiber, der frühere bayerische Ministerpräsident, Kanzlerkandidat, CSU-Vorsitzende und Sparfuchs einer EU-Kommission. Ernst-Andreas Ziegler erläuterte, dass die Junior Uni ganz ohne öffentliche Zuschüsse auskommt und schuldenfrei agiert. „Heute konnte ich Edmund Stoiber einmal etwas zeigen, was wir den Bayern voraushaben“, resümierte Laschet.

Quelle: http://rp-online.de/nrw/staedte/remscheid/freizeit/stoiber-und-laschet-besuchten-die-junior-uni-aid-1.6798166