„Wie viele Tritte kann man der Kuh geben, die man melken will?“

Der CSU-Vorsitzende Seehofer soll beim Politischen Aschermittwoch den Einpeitscher geben. Doch an seinen Vorgänger Stoiber reicht er nicht heran. Der hat für die „dritte Halbzeit auch noch die dritte Luft“ und nimmt die Griechen, die AfD und den Islam aufs Korn.

18.02.2015, von JULIAN STAIBPASSAU

Edmund Stoiber grüßt den „großen Meister“ im Himmel. Er spricht von Franz Josef Strauß. Wie würde dieser die Situation heute beurteilen? „Horst, er würde auf Bayern schauen“, sagt Stoiber in Richtung des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer, „und ich glaube, er wäre sehr zufrieden.“ Seehofer nickt. Strauß wäre in diesem Jahr 100 Jahre alt geworden. Im September zwar erst, aber trotzdem steht der Politische Aschermittwoch in Passau ganz in seinem Zeichen. Immer wieder werden Videoaufnahmen von ihm eingeblendet. Im Licht des großen Übervaters der CSU soll sich Seehofer wohl sonnen. Stattdessen steht er in dessen Schatten.

Auch Stoiber, der als Hauptredner neben Seehofer eingeladen ist, überstrahlt ihn. „Mister Aschermittwoch“, wie ihn die Regie ankündigte, hatte in Passau schon früher fulminante Reden gehalten. Mittlerweile ist er 73 Jahre alt. Doch solle sich niemand darauf verlassen, dass ihm die Luft ausgehe, ruft Stoiber von der Bühne. Er habe, wenn es darauf ankomme, für die „dritte Halbzeit auch noch die dritte Luft“. Der CSU-Ehrenvorsitzende hat nach seinem Rücktritt als Ministerpräsident sieben Jahre lang die Arbeitsgruppe zum Bürokratieabbau in Brüssel geleitet. Im Herbst des vergangenen Jahres sagte er, nun sei Schluss, um dann doch weiterzumachen, nun als ehrenamtlicher „Sonderberater“ des EU-Kommissionspräsidenten. Er gibt Interviews, in denen er die „Regelungsdichte“ der Arbeitsstättenverordnung kritisiert. So eine Rolle ist für Seehofer unvorstellbar. „Wenn ich loslasse, lasse ich los“, hatte der einmal gesagt. In seinem Ruhestand werde er „Schafkopfn, Radl fahren, Ausschlafen“. In Passau wirkt es, als sei ihm bald danach.

Stoiber dagegen rüttelt an der eigenen Partei. Das „Wohlfühlen von heute“ sichere nicht den Wohlstand von morgen. „Sind wir da dran?“ Handkantenschläge links und rechts vom Pult. Laut wird er beim Thema Griechenland. Ihn habe es beinahe „vom Sitz gehoben“, als ihm vom Treffen mit dem griechischen Finanzminister berichtet worden sei. „Wie viele Tritte kann man der Kuh geben, die man melken will?“ Lauter Applaus auch als Stoiber Angela Merkel widerspricht. Der Islam gehöre zu Deutschland? „Dieser Satz ist falsch“, sagt Stoiber. Schließlich beriefen sich die meisten derjenigen, die in Allahs Namen mordeten, ausdrücklich auf den Koran. „Muslime gehören zu uns“, aber für sie gelte die deutsche Leitkultur, die ersten 20 Artikel des Grundgesetzes. „Hier gibt es keine Peitschenhiebe für Blogger“. In Deutschland gelte nur das Gesetz und nicht die Scharia.

Man könnte Wetten darauf abschließen – dieser Satz fällt auf jedem Politischen Aschermittwoch der CSU. Er dient als eine Art Selbstvergewisserung. Schließlich soll die Veranstaltung der „größte Stammtisch der Welt“ sein, wie der Bayernkurier, das Zentralorgan der CSU, sie nennt. Markige Sprüche gegen den politischen Gegner sind gefragt, auch wenn das schwieriger geworden ist in Zeiten der großen Koalition. Mittlerweile halten alle Parteien einen Politischen Aschermittwoch in Niederbayern ab, was aber die CSU nur dazu bewegt, zu sagen, sie sei besser, da zünftiger. Dabei ist es nicht so einfach, Bierzeltatmosphäre vor rund 4000 Leuten in einer Mehrzweckhalle im Gewerbegebiet herzustellen.

Stoiber gelingt das. Hier finde kein „glattgebügelter Talk statt“, ruft er den Leuten hinter den weiß-blauen Fähnchen zu, sondern eine „klare Aussprache“ – so wie bei Strauß. Dessen Spruch, rechts von der CSU dürfe es keine demokratisch legitimiert Partei geben, gelte weiterhin. „Wir müssen die AfD aufs Korn nehmen“, ruft Stoiber. „Die Wähler wollen wir wieder bei uns haben“. Der Blick zurück zeige: Wenn die CSU zusammenhalte, sei sie unschlagbar. Dafür helfe er „hin und wieder aus“. Stehende Ovationen.

Seehofer knüpft inhaltlich an Stoiber an. Die CSU sei „die Heimat der demokratischen Rechten“. Seehofer lobt Strauß als sein „Vorbild“, als „Schöpfer des modernen Bayern“. Strauß stehe als Büste hinter seinem Schreibtischen und blicke ihm stets über die Schulter. Er, Seehofer, sei sich sicher, Strauß tue das „stets mit Wohlgefallen“. Im Saal bleibt es recht ruhig, Seehofer lobt Bayern („Vorstufe zum Paradies“) und die CSU („Wo wir sind ist oben. Ganz oben“) und bringt vertraut Klingendes („Freiheit und Sicherheit sind keine Gegensätze“, oder auch: „Zur Integration gehört das Fördern, aber auch das Fordern“). Aber nichts zündet so richtig.

Seehofer habe gegen den deutlich älteren, aber agileren Stoiber recht matt gewirkt, heißt es im Saal. Seehofer schätze eben eher die kürzere Ansprache, das Einpeitschen des Festzeltes liege ihm nicht. In den vergangenen Monaten hieß es zudem immer wieder, Seehofer sei „überreizt“. Schließlich sei bei der Maut immer noch unklar, wann und ob sie komme, die Energiewende stocke, auch sei sein Versuch, den Streit um den Münchner Konzertsaal zu beenden, zum Scheitern verurteilt. Zudem entgleite ihm die Debatte um seine Nachfolge, seinem, wie er einmal sagte, „wichtigsten Thema“ für 2015.

Seitdem Christine Haderthauer zurückgetreten ist und Alexander Dobrindt sich in den Maut-Plänen verstrickt hat, gelten der bayerische Finanz- und Heimatminister Markus Söder und die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner als aussichtsreiche Kandidaten. Doch Aigners Schicksal hängt an der stockenden Energiewende. Seitdem ist immer wieder vom selbstbewussten Söder die Rede, vor dem sich Seehofer mittlerweile fürchte.

In Passau treten Söder und Aigner nicht auf, sitzen aber in der ersten Reihe. Söder ist lange bevor es losgeht schon beim Biertisch der CSU-Spitzenleute, grüßt hier hin und dorthin, er ist einen Kopf größer als die meisten um ihn herum. Später sitzt er zwischen Innenminister Joachim Herrmann und dem früheren Parteivorsitzenden Erwin Huber. Aigner kommt spät dazu, im grünen Jacket, lacht und umarmt. Söder schaut auf sein Telefon. Die beiden sitzen maximal weit auseinander. Dann ist Herrmann weg, und sie werden von außen immer mehr in die Mitte geschoben, bis sie sich schließlich gegenüber sitzen. Sie wechseln auch mal ein paar Sätze miteinander, dann schauen sie wieder aneinander vorbei. Beim Einzug der CSU-Granden durch das Spalier der Zuschauer stehen alle auf, um zu klatschen. Söder als einer der Letzten.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/politischer-aschermittwoch-wie-viele-tritte-kann-man-der-kuh-geben-die-man-melken-will-13435990.html

Edmund Stoiber (CSU) bei Talkshow am Gymnasium Penzberg

Hier verrät Stoiber sein Transrapid-Geheimnis

Penzberg – So locker, so lustig, so lässig haben wir Edmund Stoiber bislang kaum gesehen. Bei einer Talkshow am Gymnasium Penzberg lüftete er unter anderem die Geschichte hinter seiner berühmten Transrapid-Rede. “In zehn Minuten…”

Es ist die andere Seite des Edmund Stoiber: Beim (vorerst) letzten Teil der Talkshow-Reihe „Unter Tage – Nächste Frage“ am Penzberger Gymnasium zeigte er den 200 Besuchern, wie locker und lustig er sein kann. Da war nicht mehr viel zu sehen vom staub-trockenem, politischen Tagesgeschäft.

Zehn Minuten Eingewöhnungsphase brauchte der Politik-Dino und CSU-Patron, um warm zu werden. Dann legte er aber richtig los. Moderator Justus Kriegsch forderte ihn auf die Geschichte der zwei Frösche vorzulesen, die in einem Eimer Milch gefangen sind. Nicht irgendwie. „Wie eine Wahlkampfrede im Bierzelt“, sagt Kriegsch. Der Wolfratshausener willigt ein, nippt an seiner Mass Bier und legt los. Er erzählt vom Frosch, der aufgibt und stirbt, und vom anderen Frosch, der „das Wahlkampfprogramm der CSU gelesen hat“ und deshalb überlebt. Er fuchtelt mit den Armen, mal flüstert er, mal brüllt er ins Mikro. Grandios.

Stoiber: “Transrapid-Rede ist meine meistgeklickte Rede.”

Und Stoiber erzählte die Geschichte, die hinter seinen legendär, witzigen Versprechern während der Transrapid-Rede steckte. 2002 hielt er sie beim Neujahrsempfang des Münchner CSU-Stadtrats. Spät war’s und besonders konzentriert war Stoiber auch nicht. Trotzdem wollte er nochmal die Stimmung hochkochen lassen. Also legt er los, spricht von „zehn Minuten“, vom Urlauber der „quasi am Hauptbahnhof in den Flughafen einsteigt“. Erst vier Jahre später taucht die Rede im Internet auf und wird zum Hit. „Heute ist sie meine meistgeklickte Rede, das muss man erst mal schaffen.“

(Mehr lesen Sie in der Wochenend-Ausgabe)

Quelle: http://www.merkur-online.de/lokales/weilheim/penzberg/edmund-stoiber-csu-talkshow-gymnasium-penzberg-4691449.html

Stoiber über Bürokratielasten: Der Mindestlohn kann so nicht bleiben

Ständig neue Auflagen und Vorschriften: Edmund Stoiber, der Bürokratiebeauftragte der EU-Kommission, hält die Aufzeichnungspflicht beim Mindestlohn für überzogen.

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Stuttgart – Der frühere bayerische Ministerpräsident und jetzige EU-Sonderberater für Bürokratieabbau will erreichen, dass sich die Politik stärker um die Umsetzung von Gesetzen kümmert.

Herr Stoiber, die Bundesregierung plant eine Verordnung, wonach Pausenräume künftig ein Fenster haben müssen, Archivräume geheizt werden müssen und es für jeden Beschäftigten einen abschließbaren Spind geben soll. Im Grundsatz ist sich die Politik einig, dass Bürokratie abgebaut werden soll. Wieso kommt es dann ständig zu neuen Auflagen und Vorschriften?
Das ist das zentrale Problem, mit dem ich mich seit sieben Jahre als Vorsitzender der hochrangigen Gruppe zum Bürokratieabbau und jetzt als Sonderberater des EU-Kommissionspräsidenten Juncker beschäftige. Wir erleben ein wachsendes Sicherheitsbedürfnis. Außerdem gibt es das Bestreben, hohe Standards im Umweltschutz, im Verbraucherschutz oder der sozialen Sicherheit zu setzen. Deshalb besteht immer ein Spannungsverhältnis zwischen dem Ziel, etwa den Gesundheitsschutz zu verstärken, und der Notwendigkeit, die kleinen und mittleren Betriebe nicht zu überfordern.
Stellt die Verordnung nicht eine Zumutung für Betriebe dar? 
Mit der Arbeitsstättenverordnung verfolgt die Bundesregierung ein ehrenwertes Ziel, nämlich die optimale Ausstattung des Arbeitsplatzes. Das mag alles gut klingen. Die Folge ist allerdings, dass der Gesetzgeber eine immer größere Regelungsdichte schafft. Hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Auf der einen Seite wollen wir wenig Bürokratie, auf der anderen haben wir ein hohes Bedürfnis nach Sicherheit. Wenn die Verordnung vorschreibt, dass der Arbeitgeber einen Heimarbeitsplatz in der Wohnung des Mitarbeiters überprüfen soll, schießt der Gesetzgeber weit übers Ziel hinaus. Denn die Mittel, um das Ziel zu erreichen, ziehen immense Bürokratielasten nach sich.
Kommen die Interessen des Mittelstands bei dieser Abwägung nicht zu kurz? Wie soll ein Betrieb in einen fensterlosen Pausenraum ein Fenster anbringen? 
Die Politik sollte öfter die Kraft aufbringen und sich dazu bekennen, dass zwar viele Dinge wünschenswert sind, dies aber die Wirtschaft überfordert. Wenn permanent neue Auflagen hinzukommen, bedeutet das für die Unternehmen steigende Belastungen. Das kann dazu führen, dass neue Arbeitsplätze nicht geschaffen oder bestehende Stellen abgebaut werden. Am Ende muss die Politik abwägen. Mein Kernanliegen, auch in meiner Arbeit für Europa, lautet: ein unabhängiges Gremium muss die bürokratischen Belastungen genau beziffern und diese Schätzungen Regierungen und Parlamenten als Entscheidungsgrundlage vorlegen. Abwägen muss dann die Politik.
Das passiert in Deutschland bereits, es gibt hier seit vielen Jahren den Normenkontrollrat der Bundesregierung. Dennoch scheinen bürokratische Belastungen zuzunehmen. 
Ich will dies anhand des Mindestlohns erläutern. Der gesetzliche Mindestlohn ist von einer breiten Mehrheit der Abgeordneten im Parlament beschlossen worden. Die Einwände des Normenkontrollrats, der zu allen Gesetzen der Regierung die Bürokratiekosten ermittelt, sind aber von der Politik nicht beachtet worden. Die Politik sollte sich beim gesetzlichen Mindestlohn eingestehen, dass sie während der Gesetzgebung nicht darauf gehört hat, dass das Mindestlohngesetz Folgekosten von neun bis zehn Milliarden Euro verursacht. Die Politik hat außerdem übersehen, dass zur Überwachung 1600 zusätzliche Zollbeamte eingestellt werden müssen. Ausgeblendet wurde auch, dass vom Mindestlohn über neun Millionen Minijobs betroffen sind. Deshalb finde ich richtig und ehrlich, dass CSU-Chef Horst Seehofer sagt, bei den bürokratischen Kosten haben wir zu wenig aufgepasst. Natürlich brauchen wir Bürokratie, denn ohne sie ist ein Rechtsstaat nicht denkbar. Die Politik muss aber die Haftung für ein Übermaß an Bürokratie übernehmen und kann sie nicht auf die Verwaltung abschieben.
Die Arbeitgeber klagen über Dokumentationspflichten beim Mindestlohn. In eini­gen Branchen müssen die Arbeitszeiten und Pausen von Mitarbeitern dokumentiert werden, die bis knapp 3000 Euro monatlich verdienen. Das liegt weit über Mindestlohnniveau. Auch für Minijobs gelten die strengen Aufzeichnungspflichten. Verstehen Sie den Ärger? 
Für die Beschwerden habe ich großes Verständnis. Beim Mindestlohn sind die Einwände des Normenkontrollrats nicht beachtet worden. Der Normenkontrollrat hat beim Mindestlohn den Gesetzgeber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Folgekosten nur lückenhaft dargestellt worden sind. Aus diesem Grund fehlte, so schrieb der Normenkontrollrat, dem Gesetzgeber eine wichtige Entscheidungsgrundlage. Ich bin froh, dass in der großen Koalition darüber nun diskutiert wird. Die Politik darf sich nicht nur über Bürokratie beklagen, sie muss auch den Rat des Normenkontrollrats ernst nehmen. Daraus folgt aus meiner Sicht: die große Koalition sollte beim Mindestlohn dringend nachbessern. Das kann so nicht bleiben.
Die Politik sollte also ihr Augenmerk stärker darauf richten, welche Schwierigkeiten beim Vollzug des Gesetzes auftreten? 
Absolut. Oft stehen ideologische Debatten über das Für und Wider eines Gesetzes im Vordergrund der Debatte. Wichtig ist auch, sich mit der Umsetzung zu befassen. Beim diskutierten Entwurf der Arbeitsstättenverordnung verhält es sich so, dass der Bundesrat einerseits Verschärfungen gefordert hat, anderseits aber auch Auflagen abschwächte. Das Beispiel deutet auf ein grundsätzliches Problem: Der Normenkontrollrat der Bundesregierung untersucht zwar Gesetze der Regierung auf Bürokratielasten, anschließend geht der Entwurf aber in den Bundesrat, wo oft noch Änderungen vorgenommen werden. Für den Bundesrat ist der Normenkontrollrat nicht zuständig. Wir brauchen deshalb ein Gremium, das für jeden politischen Entscheidungsträger in Bund und Ländern die mit dem Beschluss verbundenen Bürokratielasten ermittelt.
Der gesetzliche Mindestlohn führt auch im europäischen Binnenmarkt zu Irritationen. Spediteure aus anderen EU-Staaten müssen für den Transit durch Deutschland den deutschen Mindestlohn garantieren – und ihre Fahrten vorab per Fax beim Zoll anmelden. Ist das überhaupt zu kontrollieren? 
Das ist nur mit einem enormem Aufwand zu kontrollieren. Ich bin der Meinung, dass das nicht mit dem europäischen Recht vereinbar ist. Diese Regelung führt zu einem Übermaß an Bürokratie. Nicht alles, was politisch wünschenswert ist, lässt sich umsetzen, wenn der Vollzug derart große Schwierigkeiten mit sich bringt. Wir müssen stärker darüber reden, welcher Mittel es bedarf, um ein Gesetz umzusetzen.
Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stoiber-ueber-buerokratielasten-der-mindestlohn-kann-so-nicht-bleiben.50435d84-ec21-46d4-a481-144e755ddefe.html

Stoiber verrät Stand bei Reus-Transfer

München – Heribert Bruchhagen ist am Sonntag im “Doppelpass” auf Paul Breitner losgegangen. Edmund Stoiber plauderte derweil über das Thema Marco Reus.

Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen war am Sonntag zu Gast in “Der Volkswagen Doppelpass” bei Sport1 und hat sich unter anderem zur aktuellen Situation bei Eintracht Frankfurt geäußert. Dazu konterte er den Vorwurf von Paul Breitner, dass die anderen Vereine unfähig seien. Auch Edmund Stoiber, Aufsichtsratsmitglied beim FC Bayern München, fand Breitners Aussagen „zweifelsohne überzogen“. Ein möglicher Wechsel von Marco Reus zum FC Bayern sei weiter eine „ernsthafte Überlegung“. Bruchhagen und Stoiber sprachen auch über das vergangene Woche bekannt gewordene Fehlverhalten des BVB-Stars.

Die wichtigsten Aussagen aus der Sendung.

Heribert Bruchhagen auf Sport1 …

… über Paul Breitners Vorwurf, die anderen Vereine seien unfähig: „Er hat sich in die Hängematte der Wohlfühloase FC Bayern gelegt, obwohl er irgendwo anders einen Managerposten bekommen hätte. Das einzige Mal, dass er Verantwortung übernommen hat, war als Corporal im Film ‘Potato Fritz’! Da hat er ein Team geführt. Es steht ihm nicht zu, das zu sagen. Er hat das überpointiert und vielleicht auch aus einer Weinlaune heraus gesagt. Paul Breitner weiß gar nicht, wie schwer es ist, beispielsweise Manager in Nürnberg zu sein.“

… über die auslaufenden Verträge von Kevin Trapp und Carlos Zambrano: „Wir haben diesen Spielern Angebote gemacht, bei denen sich die Eintracht sehr weit aus dem Fenster gelehnt hat. Wir sind sehr optimistisch, dass die Spieler die Verträge auch annehmen. Aber: Wenn einer geht, kommt ein anderer!“

… über die Krise in Dortmund: „Man reagiert auf die neue Situation ein bisschen hyperaktiv und nicht souverän genug. Das 0:1 gegen die Hertha am vergangenen Spieltag war sinnbildlich. Da konnte Julian Schieber durch die komplette Abwehr mit einem leichten Wackler spazieren. Von den zehn Niederlagen hat der BVB neunmal das Spiel dominiert. Sie konnten ihr dominantes Spiel nur nicht in Tore ummünzen. Ich bin aber überzeugt von der kämpferischen Einstellung von Jürgen Klopp. Ich bin mir sicher: In der Tabelle der Rückrunde wird Dortmund Zweiter! Es klingt jetzt blöd, aber für mich hat Borussia Dortmund gewonnen. Und zwar deswegen, wie sie in dieser schweren Situation auftreten. Dieser Zusammenhalt ist die beste Voraussetzung, die Krise zu meistern. Jürgen Klopp hat auch schon in Mainz schwere Rückschläge erlitten.“

… über das Fehlverhalten von Marco Reus: „Das war natürlich sehr unvernünftig. Aber Marco Reus muss sich auch ziemlich allein gelassen gefühlt haben. Ich frage mich: Wo waren denn die Berater, die eigentlich die Lebensplanung der Spieler organisieren sollen und damit Millionen verdienen?“ Das Ganze hat aber auch was Gutes für den BVB: Ich glaube Marco Reus ist jetzt eher geneigt dazu, seinen Vertrag zu verlängern.“

Edmund Stoiber auf Sport1 …

… über die Krise in Dortmund: „Das Potenzial ist Champions-League-mäßig. Sie haben dort begeisternde Spiele abgeliefert. Einige Spiele sind zu Beginn unglücklich verloren gegangen. Jetzt sind sie aber insgesamt schwächer geworden. Werder Bremen ist jetzt nicht gerade ein Überflieger. Ich kann mir das vorstellen, was da passiert: Dort sind so viele Spitzenspieler und die denken, dass der Verein eigentlich ganz woanders hingehört. Jetzt verändert sich was im Kopf, jetzt kommt die Angst dazu! Mats Hummels zum Beispiel tut sich im Moment sehr schwer. Die Pause tut den Dortmundern jetzt gut. Jeder Sieg muss in der Rückrunde aber unendlich hart erarbeitet werden. Es wird ein schwieriger Balanceakt zwischen Champions League-Achtelfinale gegen Juventus Turin und Abstiegskampf in der Bundesliga werden. Diese Situation müssen sie jetzt psychologisch annehmen. Ich halte es aber für ausgeschlossen, dass der BVB da unten nicht rauskommt.“

… über das Fehlverhalten von Marco Reus: „Das ist in der Tat ein gravierendes Delikt. Das ist eine ganze bittere Angelegenheit für den Jungen und das wird auch sein Leben verändern. Er hat ja nach Ansicht der Außenwelt kein strenges Urteil bekommen. Das wirkt nach.“

… über einen möglichen Transfer von Marco Reus zu den Bayern: „Ein Transfer ist eine ernsthafte Überlegung, aber zurzeit nicht aktuell. Ein Marco Reus will aber auch mal vorne stehen.“

… über Paul Breitners Vorwurf, die anderen Vereine seien unfähig: „Das ist sicherlich nicht die Meinung des FC Bayern München. Paul Breitner ist kein Diplomat. Da hat er zweifelsohne überzogen.“

Quelle: https://www.merkur-online.de/sport/fc-bayern/reus-transfer-ernsthafte-ueberlegung-aber-nicht-aktuell-zr-4560726.html

ProSiebenSat.1 und die TU München starten umfangreiche Kooperation

München, 19. Dezember 2014. Auf Anregung des ProSiebenSat.1-Beirats haben die Technische Universität München (TUM) und ProSiebenSat.1 eine Kooperation geschlossen. Ab Januar 2015 arbeiten die TUM und der Medienkonzern in den Bereichen “Content” und “Ventures” eng zusammen. Ziel ist es, Forschungsthemen aus dem Universitätskontext einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Insbesondere junge Menschen sollen für Themen aus der Spitzenforschung begeistert werden. Gleichzeitig kooperieren ProSiebenSat.1 und die TUM im Bereich “Ventures”, um Bayern als Gründerstandort zu stärken, was ideal zum Profil der TUM als “unternehmerische Universität” passt.

Content: “Galileo” und die TUM bringen Spitzenforschung auf den Schirm
Das ProSieben-Wissensmagazin “Galileo” berichtet ab Januar 2015 regelmäßig über Forschungsthemen der TUM. Schwerpunkmäßig wird es dabei um die großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gehen: Energie und Rohstoffe, Umwelt und Klima, Gesundheit und Ernährung, Information und Kommunikation sowie Mobilität und Infrastruktur. Die Berichterstattung rund um diese Themen setzt die “Galileo”-Redaktion auch digital fort: Mit Start des neuen “Galileo”-Online-Angebots im ersten Quartal 2015 gibt es zusätzliche Text- und Videobeiträge, die Themen aus der TV-Sendung vertiefen. Gleichzeitig entstehen in Zusammenarbeit mit der TUM Online-Beiträge für die Galileo-Website. Die TUM bringt dazu Vorschläge aus der internationalen Spitzenforschung mit ein.

Darüber hinaus wird ProSiebenSat.1 die TUM dabei unterstützen, ihre Bewegtbildkompetenz auszubauen. Dazu werden TUM-Mitarbeiter unter anderem an Trainings der ProSiebenSat.1 Academy teilnehmen. Die Universität erstellt auch in Eigenregie Filme für ihre Distributionskanäle.

Ventures-Kooperation stärkt Start-up-Standort Bayern
Außerdem nehmen ProSiebenSat.1 und die TUM künftig die Förderung von Jungunternehmern auf ihre gemeinsame Agenda: ProSiebenSat.1 hat seit 2012 ein eigenes Accelerator-Programm, bei dem der Konzern Start-up-Unternehmen beim Aufbau und der Vermarktung von Geschäftsideen unterstützt. Die TUM betreibt mit UnternehmerTUM bereits seit 2002 ein Zentrum für Innovation und Gründung und hilft damit Firmengründern bei der Realisierung ihrer Ideen. Die beiden Partner bündeln ihre Kompetenzen künftig, um die Attraktivität Bayerns als Standort für Firmengründer weiter zu stärken. ProSiebenSat.1 und die TUM werden insbesondere im Bereich der Hochtechnologie eng zusammenarbeiten und Gründer durch fachliche Expertise und Vermarktungsmöglichkeiten unterstützen.

Beiratsvorsitzender Dr. Edmund Stoiber zur Kooperation von ProSiebenSat.1 mit der TUM: “Ein Medienkonzern ist mehr als ein Wirtschaftsunternehmen. Der ProSiebenSat.1-Beirat versteht sich als Impulsgeber für die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung. Ich freue mich sehr, dass unsere Anregung einer Partnerschaft von ProSiebenSat.1 mit der TUM so engagiert aufgegriffen wird. Die Kooperation des starken Medienkonzerns ProSiebenSat.1 mit einer technischen Elite-Universität bringt große Chancen für Bildung und Innovationen. Wer die Digitalisierung erfolgreich gestalten will, muss solche neuen Cluster mit modernen Medien, Forschung und technischer Entwicklung schaffen. Die Kommunikationsfähigkeit der Universitäten wird dabei zu einem wichtigen Standortfaktor.”

TUM-Präsident Prof. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann: “ProSiebenSat.1 hat einen exzellenten Zugang zur jungen Generation, die aufgeschlossen ist für den wissenschaftlich-technischen Fortschritt. Wir müssen es aber als Spitzenuniversität auch schaffen, den Nutzwert der Forschung in verständlicher, begreifbarer Weise in die Gesellschaft zu tragen. Deshalb freuen wir uns auf die neuen Formate der Wissenschaftskommunikation an der Seite von ProSiebenSat.1.”

Thomas Ebeling, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Group: “Unsere Stärke besteht darin, komplexe Themen so aufzubereiten, dass sie für jeden verständlich sind und besonders auch junge Menschen erreichen. Zur Bundestagswahl im vergangenen Jahr haben wir unseren Schwerpunkt im Bereich Politik gesetzt. Zusammen mit der TUM kümmern wir uns jetzt darum, dass Themen aus der Spitzenforschung ein breites Publikum finden.”

Im Beirat der ProSiebenSat.1 Group beraten neun Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Lebensbereichen den Medienkonzern in gesellschaftlichen, ethischen und medienpolitischen Fragen. Neben dem Vorsitzenden Dr. Edmund Stoiber gehören Prof. Dr. h.c. mult. Wolfgang A. Herrmann, Dr. Christine Theiss, Prof. Dr. Dieter Kronzucker, Dr. Heike Kahl, Prof. Dr. Klaus Töpfer, Minu Barati-Fischer, Prof. Dr. h.c. Markus Lüpertz und Prof. Bodo Hombach dem Beirat an.

EU-Kommission holt Stoiber zurück

Brüssel – Die EU-Kommission holt den langjährigen Bürokratiebekämpfer Edmund Stoiber zurück. Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ernannte den ehemaligen bayerischen Ministerpräsidenten am Donnerstag zum “Sonderberater für bessere Rechtsetzung”.

Stoiber hatte bis Oktober schon sieben Jahre lang eine Expertengruppe zum Bürokratieabbau in Brüssel geleitet. In seiner neuen, gleichfalls unbezahlten Funktion soll Stoiber nun “insbesondere aufzeigen, wie der Abbau von Bürokratie und Verwaltungslasten zugunsten von kleinen und mittleren Unternehmen vorangebracht werden kann”.

Stoiber hatte von 2007 bis 2014 ehrenamtlich die sogenannte High-Level-Group zum Bürokratieabbau der EU geleitet. Nach Angaben des 73-Jährigen trug diese dazu bei, 33,4 Milliarden Euro an Bürokratiekosten einzusparen. Als wichtigste Errungenschaft nannte Stoiber die Entscheidung, dass Finanzämter von Unternehmen statt Rechnungen in Papierform auch elektronische Belege bei der Umsatzsteuer akzeptieren. Allein dies habe europaweit Einsparungen von 18,4 Milliarden Euro gebracht, für deutsche Firmen fast vier Milliarden EU.

Bei seinem Abschied Mitte Oktober hatte Stoiber mit Blick auf Brüssel noch gesagt, dass seine Arbeit abgeschlossen sei und er in dem ehrenamtlichen Job keine “Daueraufgabe” sehe. Der ehemalige bayerische Regierungschef hatte damals auch darauf verwiesen, dass es in der neuen Kommission nun mit Junckers erstem Vizepräsidenten Frans Timmermans ganz offiziell einen Zuständigen für bessere EU-Regulierung gebe.

Quelle: https://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/eu-kommission-holt-stoiber-zurueck-zr-4547171.html

ORF III am Mittwoch: Hochkarätig besetzter Live-Diskussionsabend „Wie frei ist Europa? 25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs“

Wien (OTS) – Unter dem Titel “Wie frei ist Europa? 25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs” übertragt ORF III morgen, am Mittwoch, dem 17. Dezember 2014, live aus dem ORF-Zentrum eine hochkarätig besetzte Politdiskussion. Geleitet wird die Sendung – eine Koproduktion von ORF und Bayerischem Rundfunk – von ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs und BR-Osteuropakorrespondentin Susanne Glass, die mit ihren Gästen über die Auslöser und Auswirkungen der Grenzöffnung und die Zukunft der europäischen Beziehungen zwischen Ost und West sprechen. Es diskutieren u. a. Wolfgang Schüssel, Edmund Stoiber und Barbara Coudenhouve-Kalergi. Bundespräsident Fischer gewährt ORF III zudem ein Interview zu den Umbrüchen in Osteuropa.

Die Sendungen im Detail:

“ORF III spezial: Wie frei ist Europa? 25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs” (20.15 Uhr)

Im Rahmen des ORF-“zeit.geschichte”-Schwerpunkts zu 25 Jahre Fall des Eisernen Vorhangs präsentiert ORF III live aus dem ORF-Zentrum in Wien einen gemeinsamen Themenabend mit dem Bayerischen Rundfunk. Über die Frage “Wie frei ist Europa?” diskutieren BR-Osteuropakorrespondentin Susanne Glass und ORF-III-Chefredakteur Christoph Takacs u. a. mit dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, dem früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, dem ehemaligen ungarischen Ministerpräsidenten Miklós Németh, der im Sommer 1989 als Erster den Stacheldraht zwischen Ost und West durchschnitt, und dem Chefunterhändler der deutschen Einheit und engen Kohl-Vertrauten Horst Teltschik. Mit dabei ist ferner Wolfgang Petritsch, langjähriger Sekretär von Bundeskanzler Bruno Kreisky, ehemaliger Hoher Repräsentant für Bosnien und Herzegowina sowie EU-Sonderbeauftragter für den Kosovo, weiters Radu Preda, der Leiter der rumänischen “Gauck-Behörde”, sowie Barbara Coudenhouve-Kalergi, Grande Dame des österreichischen Journalismus und ehemalige ORF-Korrespondentin in der Tschechoslowakei und Polen. Zur Einschätzung der aktuellen Lage werden via Live-Schaltungen Korrespondenten in Donezk und Belgrad zugeschaltet. In einem kurz vorher aufgezeichneten Interview nimmt auch der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer zum Umbruch in Osteuropa und den neuen politischen Herausforderungen Stellung. Zuseherinnen und Zuseher können sich über soziale Netzwerke an der Diskussion beteiligen. Alle Infos unter tv.ORF.at/orfdrei.

Quelle: http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141216_OTS0131/orf-iii-am-mittwoch-hochkaraetig-besetzter-live-diskussionsabend-wie-frei-ist-europa-25-jahre-fall-des-eisernen-vorhangs

Stoiber bei hart aber fair: Von Schurken und Helden – wie hat 2014 die Welt verändert?

Hier der Weltmeistertitel, da der blutige Ukraine-Konflikt – 2014 war ein Jahr zwischen Jubel und Bangen. Löw, Putin, Merkel, Hoeneß: Wer waren die Helden des Jahres, wer die Schurken? „hart aber fair“ diskutiert die Jahresbilanz 2014!

Die Sendung finden Sie hier: http://www1.wdr.de/daserste/hartaberfair/videos/videovonschurkenundheldenwiehatdieweltveraendert102.html

 

Edmund Stoiber: Ich plädiere für mehr Herz und mehr Emotionen

Neue Leute braucht das Land! Das fordert zumindest der bayrische Ex-Ministerpräsident. Die jetzigen Politiker seien ihm zu langweilig und emotionslos, wie er jetzt im Gespräch mit BUNTE verriet.

Der frühere bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber hat Mutlosigkeit in der Politik und Langeweile der politischen Debatten beklagt und für geringe Wahlbeteiligung mit verantwortlich gemacht. „Ich plädiere für mehr Herz und mehr Emotionen“, sagte der CSU-Ehrenvorsitzende im Interview der Illustrierten BUNTE: „Mir fehlt wirklich die Leidenschaft in den Debatten. Deswegen haben wir auch weniger Beteiligung an den Wahlen.“ Allerdings sei es heute auch schwieriger geworden, Klartext zu reden. „Es ist schwer, sich pointiert und leidenschaftlich auszudrücken. Eckige Typen werden leider vom Shitstorm geschliffen – oder sie werden weggepustet.“

Stoiber bedauerte, dass es kaum noch Debatten über große gesellschaftliche Prozesse gebe. „Ich vermisse diese auch in den Feuilletons“, sagte er zu BUNTE. „Wir halten wir es etwa mit Freiheit, Recht und Ordnung? Wie sicher oder bedroht ist unser Frieden? Welche Verantwortung tragen wir für die nächste Generation? Das sind wichtige Themen, da wünschte ich mir mehr Leidenschaft in der Diskussion.“ Demokratie als Staatsform basiere auf relativ kurzfristigem Denken bis zur nächsten Wahl. „Unpopuläre, aber notwendige Entscheidungen verlangen den Mut, über die Gegenwart und die nächsten Umfrageergebnisse hinaus zu denken. Den haben wenige. Aber den braucht unsere Demokratie“, so Stoiber.

Lesen Sie das ganze Interview in der neuen BUNTE 48/2014!

Quelle: http://www.bunte.de/politik/edmund-stoiber-ich-plaediere-fuer-mehr-herz-und-mehr-emotionen-110306.html